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Charitas Pirkheimer, ihre Schwestern und Nichten : Biographie und Nachlaß
Entstehung
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Auf solche Weise, unter stillem Wirke», fern von denVersuchungen reicherer Stifte, nicht ohne Berühmtheit(durch Christina Ebner und ihre Geistergesichte), ohne in-nere Zwietracht und ohne Befleckung des Leumunds —ein Umstand, der für die Klöster des Mittelalters nicht alsRegel aufgestellt werden kann, — hatte St. Klara bis zuder wichtigen Refvrmationsperiote sein Daseyn fortgesetzt,nachdem aus seiner Mitte zu Bamberg (durch Agnes Uß-mer oder Ußmaier), und Engelthal Filiale, oder vielmehrselbstständige Klöster, aber nach den Regel» des Mutter-stiftes, und aus seiner Mitte hervorgegangen. Da kamendie Tage der Trübsal und der Trauer.

Mit Macht suchten Link, Osiander, und die übrigenKoryphäen der Reformatorenparthei zu Nürnberg, dieFrauen von St. Klara zur Annahme der von ihnen ge-lehrten, und größtentheils vom Rathe beschlossenen Neue-rungen, zu bereden: Charitas und ihre Schwestern blie-ben unbeweglich. Bitterer fiel ihnen öffentlicher Unglimpfauf Kanzeln und in Schriften; und vor vielem mußte tiefsie jenes Büchlein kränken, das der durch Gelehrsamkeitund Charakter ausgezeichnete Johann Eberlin vonGünzburg eigens gegen sie, und ihre Seelsorger unterdem pikanten Titel herausgab: „Wider die falschschei-nenden Geistlichen unter dem christlichen Haufen, genanntBarfüßer oder Franciscanerorten. Sonderlich vom TitelReformatio oder Observatio; Item, wie soviel adelicher

Christi Ano domi fünffzehenhundert Im vierzehndenJare.

Die Zte Quittung ist von der Einkäuferin des Klo-sters Anna Wilhelm ausgestellt, lr B. 2s St.im histor. dipl. Magaz.