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auf Erhebung des Gcmüths und Entzündung der inner»Liebe einigen Einfluß verbürgten. Mit Sixtus undAnton Tuch er, ihren Verwandten, mit den Pflegernihres Klosters, Kaspar Nützet und Andreas Zm-hof, mit Hieronymus Emser und ChristophScheuerl, und noch mehr mit ihrem Bruder BilibaldPirkheim er selbst, stand sie von Zeit zu Zeit in thäti-gem Briefwechsel und in beständigem geistigen Verkehr.Verschiedene seiner Werke eignete ihr der Letztere zu, undzwar auf die ehrenvollste Weise und mit eben so vielenBeweisen von inniger Hochachtung als Merkmalen treuerbrüderlicher Liebe. Zu diesen literarischen Andenken ge-hören: die ins Lateinische übersetzte Abhandlung Plut-archs „von der lange zögernden Rache derGottheit", welche Pirkhcimer im I. 151? herausgab;ferner die „Werke des heil. Fulgentius," die ei-nige Zahre darauf, unter dem Nachlaß des berühmtenTrithamius aufgefunden wurden, und im Z. 1519 bei Ko-bcrger im Drucke erschienen. Auf dieses letztere Geschenksetzte Bilibald einen besondern Werth, da der Besitz derHandschrift ihm unendliche Mühe und schwere Kosten ver-ursacht hatte. Die, bei Gelegenheit dieser Zueignungengewechselten Briefe, enthalten neue Ergüsse von Gefühlenzweier der edelsten Seelen, und gehören zu den interessan-ten Beiträgen zur Lebensgeschichte Beider ^).
Nicht minder sehen wir andere, zum Theil bereitsoben aufgezählte. Gelehrte bemüht, ihre Gefühle aufrich-tiger Bewunderung gegen diese treffliche Frauengestalt anden Tag zu geben. Konrad Celtis, damals die Zierdedeutscher Literatur und einer der Hauptbegründer eines
4) Vergl. Beil. VI. VII, Vlll. IX.