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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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am kurmainz. Hofe als Rätke gestanden); Freiherrndiplom von 1784für die beiden Söhne des Franz Peter v. F.: Georg Joseph v. F.,Weihbischof zu Erfurt und Heinrich Christian Adam v. F., kurmainz.Geh. Rath, undkurpfälz. Reichs-Vicariats-Grafen-Diplom vom 24. Sept.17 90 für den Sohn des Letzteren, Wilhelm Carl Joseph Adam Freih.v. E:, mit dem Privilegium non usus. Derselbe, geb. 1758, wurdeals Graf im Kgr. Bayern 1810 ausgeschrieben und der Adelsmatrikelals k. bayer. Kämm, und Generallieut. in der Grafenclasse einver-leibt. Die gräfliche Linie ist später wieder erloschen.

y. Lang , S. 22. W.-B. des Kgr. Bayern, I. 31 u. v. If? dickern, 1. Abtli. v. Ilefncr,bayer. Adel, Tab. 3 S. 9 u. Ergänz.-Bd. S. 1.

Eckartsberg, Eckersberge. Altes thüringisches Adelsgeschlecht,welches in Thüringen und Sachsen erloschen ist, in Schlesien abernoch blüht. Als Stammhaus wird die jetzige Kreisstadt Eckardsbergain der Provinz Sachsen angenommen, welche schon 1197 vorkommt.Im 16. Jahrb. sass das Geschlecht auf den meissen'schen Gütern Bergeund Weisstropp und im 17. Jahrb. breitete sich dasselbe aus demHause Nieder-Zauche im Sprottauischen aus und erwarb im Laufe derZeit auch andere Güter, von welchen Zauche, Neudeck, Parchau etc.noch in letzter Zeit in der Hand der Familie waren. Johann v.Eckers-berg starb 1406 als Dompropst zu Naumburg. Heinrich v. E.,gest. 1604, ein Sohn des Oswald v. E., Herrn auf Berge, und derEuphemia v. Haugwitz, besass Weisstropp und war Hausmar-schall des Kurfürsten Christian II. zu Sachsen. Seine eben genannteMutter starb verwittwet 1625 als Hofmeisterin der kurfürstlichenWittwe zu Lichtenburg. Christian Heinrich v.E Herr auf Zauche,war 1681 Landes-Deputirter des Sprottauischen Kreises, setzte denStamm in Schlesien fort und Einer seiner Nachkommen hat Zauchezu einem der schönsten Landsitze Schlesiens umgeschaifen. Jo-hann Ludwig v. E. wurde 1793 als k. preuss. Generalmajor und Chefeines Füsilierreg. pensionirt. Carl Heinrich v. E., früher auf Kun-zendorf, war 1836 Landrath des Kr. Glogau. Von seinen Brüdernwar um diese Zeit der ältere, der Landesälteste und Kreisdeputirtev. E., verm. mit einer Gräfin v. Logau, Herr auf Parchau im Kr. Lü-ben und der jüngere, Friedrich Wilhelm v. E. und Weisstropp, verm.seit 1820 mit Luise Grf. Monts de Mazin, Herr auf Nieder-Zaucheund Mittel - Giessmannsdorf, ist k. preuss. Major a. D. und Land-schafts-Director der Fürstenthümer Glogau und Sagau.'

Knaut/i, S. 501. Oettribh, Epitaph. Dresdens. S. 55. Sinapius, II. S. 603. Gauhe,I. S.3077 u. 7S. N. Pr. A.-L. II. S. 103. - Frh. v. Ledebur , I. S. 191 u. III. S. 241. -'Siebmacher , I. 148; v. Eckersberg, Thüringisch. y. Meding, I. S. 139 u. 140. Schles.W.-B. Nr. 138.

Eckartshauscii. Ein in der Mitte des 17'. Jahrb. in Schlesienvorgekommenes Adelsgcschiecht, welches auch Eckershausen undEkwerthausen geschrieben wurde und aus welchem Eckwert v. Eckarts-hausen Landes-Deputirter des Fürstenthums Münsterberg war. EineTochter desselben, Anna Maria Elisabeth v. E., vermählte sich 1680mit Heinrich v. Blankenstein. Einige Schriftsteller setzen das Ge-schlecht auch unter die Ritterschaft des Fürstenthums Liegnitz.

Lichtenstern , Fürstenkrone S. 307. Henel . Silosiogr. C. 8. S. 771. Sinapius. II.S. 603. N. Pr. A.-L. II. S. 103 u. 104.