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des Einzelnen zur Betrachtung des Ganzen erhoben, haben wir zugleich eine Vor-stellung von der bildlichen Ausschmückung der ältesten Kirchen in ihren Sank-tuarien gegeben. Ist aber das Portal, von welchem nur ein Theil erhalten ist,bedeutend genug, um uns die Annahme glaublich zu machen, dass diese Kirchemit Bildern, gleichviel oh mit Mosaik oder andern Wandbildern in ihrem Sank-tuarium ausgeschmückt war, so hat es einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit,dass man das himmlische Jerusalem als Gegenstand der Darstellung gewählt hatte,von dem der Portalbogen, wenn man so sagen kann, die Kehrseite oder dasGegenstück zeigt, welches sich zu jenem verhält wie die Finsterniss und dieDämmerung sich zum Tage und zum Lichte verhalten.
In dem jüngsthiii veröffentlichten Programm zu Welckers Jubelfeier habenwir gezeigt, dass die Steinbilder, welche den Portalbogen von Remagenschmücken, keineswegs willkührliche Phantasiebilder des Künstlers sind, derdieses Baudenkmal errichtet hat. Mehre dieser Bilder laden zu einer neuenUntersuchung ein; zu einer Untersuchung, welche das merkwürdige Ergebnisshaben wird, dass diese Bilder über die alte römische Zeit und Geschichte weithinaus und bis nach Indien hin reichen !
Bonn, 3. Dezember 1859.
Prof. Dr. Braun.
Bonn, Druck von Ca r ' Georgi.