diplom von 1686 für Siegmund Carl Wenzel v.-Starzin ski. kaiserl.Rath. Altes, polnisches, dem Stamme Gryzimala einverleibtes Adels-geschlecht, welches nach Böhmen und Schlesien kam und den höh-mischen Freiherrnstand erlangte. Basselbe sass im Beuthenschenschon 1562 zu" Bitkow und noch 1700 zu Ernstorff im Teschenschen.Bie Familie schrieb sich auch Starzinski v. Liebstein.
Okolski, I. S. 252. — JBalbini Miscell. Hohem., Dec. 2, libr. 2. P. 3. — Sinapius, T. 8. 929 undII. S. 1628. — Oauhe, I. S. 2415. — Zedier, 39. S. 1270. — Freih. v. Ledebur, II. S. 473.
Statteck, Stadegg. Altes, im 13., 14. und 15. Jahrh. m Steier-mark blühendes Geschlecht, welches auf dem gleichnamigen Schlössesass und das Marschall-Amt in Oesterreich bekleidete. Bie Letzte desStammes, Gueda Freiin v. Stadegg, vermählte sich mit Ulrich Grafenv; Montfort und brachte diesem ihre Güter zu.
Durch!. Welt, Ausgabe von 1710, II. S. 361. — Schmutz, IV. S. G0.
Statteger v. Reinsfeld, Edle. Erbl.-österr. Adelsstand. Biplomvon 1784 für Philipp Statteger, Arzt und Kreis-Physicus zu Marburg,mit Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 457.
Stattenberg. Altes, steiermärkisehes Kittergeschlecht, welchesim 13. Jahrh. die gleichnamige Herrschaft besass.
Schmutz, IV. S. G2.
Statzer. Erbl.-österr. Adelsstand. Biplom von 1795 für JosephStatzer, kais. Stiftungs-Hofbuchhalter.
Megerle v. Mühlfeld, S. 2G8.
Stauber, Ritter und Edle. Erbl.-österr. Kitterstand. Biplomvon 1741 für Franz Stauber, mit Edler v. — Friedrich Kitter v. Stau-ber, war 1857 Oberlieut. im k. k. 43. Infanterie-Regimente..
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 210. — Militair-Schemat. d. österr. Ifaiscrth.
Stand. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplonl von 1779 für JohannStaud, k. k. Oberstlieutenant.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 457. v
Staudacli, Freiherren (Schild geviert mit silbernem Mittelschildeund in demselben ein doppelt geschweifter, rother, in der rechtenPranke ein grünes Kleeblatt am Stiele emporhaltender Löwe. 1 u. 4in Koth eine natürliche Jacobsmuschel, schrägrechts gelegt und denBart nach oben und 2 u. 3 von Roth und Gold schrägrechts getheiltund mit einer im Kothen in gleicher Richtung' aufwärts gekehrten Ei-dechse). — Erbl.-österr. Freiherrenstand. Biplom vom 28. Juli 1659für Julius Eeidhard v. Staudach, ständischen Verordneten in Kärntenu. Bestätigungsdiplom des der Familie zustehenden Freiherrnstandesvom 8. jünk'l765 für Johann Carl v. Staudach, k. k. Landrath inKlagenfurt. — Altes, über fünfhundert Jahre in Kärnten ansässigesRittergeschlccht, welches ursprünglich aus Bayern stammt, wo nochdas Stammschloss Staudach als Ruine zu sehen ist. — Bie ordentlicheStammreihe beginnt Andreas v. Staudach, gest. 1449, Landeshaupt-