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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Starke (Schild,geviert mit Mittelsollilde: Im grünen MittelscMldeein aus dem linken Schildesrande hervortretender, rechtsgekehrter,gekrümmter, golden geharnischter Arm, der einen doppelt bärtigenSchlüssel in der Hand hält), Reichsadelsstand. Diplom im kursächs.Reiohsvicariate vom 29. Jan. 1742 für Friedrich Christian Starke,kursächs. Accisrath und Geheimen Oämmerier. Dass der Stamm fort-geblüht habe, ist nicht bekannt.

Handschriftl. Notiz. Tyroff, Tl. 84. W. B. d. sUc-hs. Staaten, VII. 99.

Starscliedel (Schild von Roth, Silber und Schwarz schrägreohtsgetheilt, ohne Bild). Altes, meissensches Adelsgeschlecht, welchesauch Staarscliedel und Stahrschedel geschrieben wurde und sowohlin Kusrsachsen, als in den sächsischen Fürstenthümern mehrere Be-sitzungen an sich brachte. Knauth sagt:Starsehedel, communiterDorst-Edel, auf Borna (bei Oschatz), Gersdorf (bei Rosswein), Mertz-dorff (bei Meissen), Bahra (unweit Meissen), Gotha (bei Eulenburg)u. s. w., weiland zu Mutschen, Rödern, Wehlen. Schweinsburg, Crim-mitschau, Breitung'en, Canitz, Cannewitz, Cartitz, Mölbuss u. s. w."Als Stammsitz der Familie wird das bis zu Ende des 15. Jahrb. imBesitze des Geschlechts verbliebene Dorf Starsehedel. insgemein Star-siedel im Stifte Merseburg unweit Lützen , genannt. Später schiedsich der Stamm in die Häuser Mutschen, Crimmitschau und Bornaund nachdem die beiden ersteren Besitzungen aus der Hand der Fa-milie gekommen, blühte das Haus Borna fort. Urkundlich soll Hein-rich v. St. 1180 vorkommen: derselbe, welcher sich 1177 im Ge-folge des Markgrafen Dietrich v. Meissen bei dem K. FriedrichBarbarossa befand, als Letzterer zu Venedig vor dem Papste Alexan-der III. sich demüthigen musste. Um 1237 lebte noch ein einzigerSprosse des Stammes am kurbraudenburgischen Hofe, welcher endlichauf grosse Vorbitte zu den verfällten und bereits meist veräussertenLehen-Gütern zugelassen wurde. Die ordentliche Stammreihe be-ginnt Valentin König, mit Heinrich v. und auf Starsiedel um 1418.Heinrich v. St. auf Mutschen, welches der Familie von 1400 bis 1513zustand, war von 1477 bis 1486 Berghauptmann zu Schneeberg undlnnocenz v. St. von 1528 bis 1534 Hofmarschall des Herzogs Hein-rich zu Sachsen, kursächs. Hofmarschälle aber waren 1533 Dietrichv. St., 1560 Heinrich v. St. und A r on 1605 bis 1647 Bernhard v. St.Ueber spätere Glieder der Familie haben Val. König und Gauhe biszu ihrer Zeit mehrfache Kachrichten gegeben. Der Stamm blühtedurch das 18. Jahrh. dauernd fort, besass noch 1730 Merzdorf und1801 Borna. Ein v. Starsehedel war noch in neuer Zeit im k. sächs.Zoll - und Steuer-Fache bedienstet.

Sagittar, Gleichensche Historie^ S. 458. Knauth, S. 577 u. 78 u. Desselben Augustae Beich-ling. Origines/S. 50 u, Tab. 3. Neumark, Neusprossender Palmivald, S. 253. Val. König, I.S. 94453. Gauhe, I. S. 241215. Zedier, 39, S. 1259 CO. v. Uechtritz, Ge schichtl. Er-zählungen, I. Tab. 24. Freih. v. Ledebur, II. S. 472 u. 73. Siebmacher, I. 1(50: v. Starscliedel,Meisnisch. v. Meding, III. S. 635. W. B. d. sächs. Staaten, VIII. 54.

Starzinski, Freiherren (in Gold eine rothe Burg, mit drei Zinnen-thürmen, in deren geöffnetem Thore ein geharnischter, ein Schwertschwingender Ritter steht). Böhmischer Freiherrnstand. Erneuerungs-