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durchziehenden, rothen Querbalken). Altes, schlesisches Adelsge-schlecht, welches in Lucae schlesischen Denkwürdigkeiten in dieHäuser Stohnsdorf im Jauerschen bei Hirschberg und Cunitz (Kunitz)im Liegnitzischen geschieden wird und aus welchem Sinapius mehrereSprossen, die im 14. u. 15. Jahrb. lebten, anführt. — Daniel v. Stangeauf Kunitz war um 1525 Eiirstl. Liegnitzischer Rath und Samson v.Stange und Stohnsdorf zu Kunitz und Rosenau starb 1603 als herz.Liegnitz. Rath, Hofrichter u. Landeshauptmann. Später, 1702, starbHans Albrecht v. St. auf Hieder-Kunitz und Kaltenhaus, des Liegnitzi-schen Fürstenthums Landös-Aeltester. Die Familie besass im 16.und 17. Jahrb. in Schlesien mehrere Güter und sass noch 1781 zuOber- und Meder-Kunitz, 1784 zu Moisdorf im Jauerschen und 1787zu Kaltenhaus unweit Liegnitz.
Sinapius, I. S. 924—29 u. II. S. 1027. — Gauhe, J. S. 2411 u. 12. — Zedier, 39, 8.1141—45und N. Pr. A.-L. IV. S. 230 u. 81: Beide scheiden die gleichnamigen Familien nicht von einander. —Freih. v. Ledebur, II. S. 471. — Siebmacher , I. 16G: Die Stangen zu Cunitz, Sächsisch.
Stangenhagen. Märkisches Adelsgeschlecht, zu welchem um1668 Thomas v. Stangenhagen gehörte. Ein Dorf dieses Kamensliegt im jetzigen Kreise Jüterbogk-Luckenwalde.
Freih. v. Ledebur, II. S.472.
Stantzky, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom von 1818für Joseph Stantzky, k. k. Major.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 210.
Stanzinger v. Griil Ungstein. Erbl.-österr. Adelsstand, Diplomvon 1769 für Franz Joseph Stanzinger, Radmeister u. Vorsteher derradmeisterischen Bergbau-Communität zu Vordernberg in Steiermafk,wegen 33jähriger Dienstleistung: v. und zu Güllingstein.
Megerle v. Mühlfeld, S. 208.
Stapel, Stopel. Altes, früher zu dem Anhaltschen Adel gehören-des Geschlecht, welches mit Johann Stapel 1571 erloschen ist.
Beckmann, VII. S. 313. — Gauhe, 1. S. 24G0.
Stapel (Schild quergetheilt: oben in Silber auf einem rothenKreuze ein kleiner, silberner, mit einem Amboss belegter Schild:Stammwappen und unten fünfmal von Roth und Gold pfahlweise ge-theilt). Ein schon in der ersten Hälfte des 12. Jalirh. vorgekommenesPaderbornsches Ministerial-Geschlecht, welches das Erbtruchsessen-Amt von Paderborn beleidete und zu den vier Edlen Meiern desHochstifts gehörte. Heinrich Stapel lebte um 1451 und führte nurdas Stammwappen. Die Familie hatte noch 1662 einen Rittersitz zuLippspringe.
Freih. v. Ijedebur, II. S. 472.
Stapf, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1773 für Lazarus Vincenz Stapf, Vorderösterreichischen Regierungs-rath und Canzlei-Birector.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. 8. 103.
Stapf. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1797 für die dreiSchwestern Stapf: Magdalena, Maria Anna und Maria Euphemia,