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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Stangel. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1774 für CarlStangel, k. lc. Oberstwachtmeister.

Megerle v. Mühlfeld, Erg - .-Bd. S. 457.

Stange, Stangen (in Silber ein schragrechts gelegter, oben undunten abgehauener, sechsmal geasteter und mit sechs Blättern ver-sehener, rother Stamm). Altes, meissensclies Adelsgeschlecht, nachKnauth:weiland auf Drehbach, Ehrenberg, Fehnichs, oder Yenus-berg und Lödel (Loedla)," welches sich vor langen Jahren her derBergwerke halber in und um Freiberg aufhielt. Dasselbe brachtemehrere Güter, namentlich im Altenbnrgischen und in der Umgegend,sowie in Thüringen an sich und wurde später auch in AYestpreussengesessen. Schon 1240 kommt Ludwig Stange als Burgmann zuAltenburg vor; Ludolf St. in Rothin tritt urkundlich 1244 in einemDiplome Günthers v. Crimmitschau, kaiserl. Landrichters in der Ge-gend Bleissen auf; Seyfried St. vermachte 1399 dem Kloster auf demalten Berge vor Altenburg einige Einkünfte aus.dem Dorfe Wenigen-leuben, starb aber, ehe er diese Schenkung vollzogen, worauf die Enkelseines Bruders, Heinrich und Johann Stange, Burgmänner des Stange-schen Burghauses auf dem Schlosse zu Altenburg, diese Stiftung zuStande brachten; Johann Abraham St. auf Fenichsberg und Drehbachblieb 1638 in einem Duelle und der Bruder desselben, Caspar Hein-rich, schloss 1640, oder nach Anderen 1645 die Fenichberger Linie,nicht aber, wie Mehrere angenommen, den ganzen Stamm. CasparHeinrich v. St. auf Ober-Lödla war Fürstl. sächs. Oberst, Land- undStadt-Hauptmann und Commandant zu Coburg, dankte aber 1680 ab,starb bald darauf auf seinen Gütern und hinterliess mehrere Söhne.Yon diesen lebte später nur noch allein Friedrich Wilhelm v. St. aufOber-Lödla und Schelditz, herz, sachs. goth. Hausmarschall undSchlosshauptmann zu Altenburg, welcher aber mit acht Söhnen, die imAnfange des 18. Jahrh. sämmtlich lebten, den Stamm fortsetzte. DerEine derselben war 171.3 herz, sachs. eisen. Oberst über ein Land-Regiment u. Landes Hauptmann. Die Meissensche Linie blühte nachgeneal. Handschriften lange fort und noch in das 19. Jahrh. hinein.Die diese Linie betreffenden Notizen schliessen mit dem Jahre 1809.Was übrigens noch die Meissensche Linie anlangt, so wird allgemeinangenommen, dass das Gut Drehbach im Erzgebirge Eigenthum derFamilie sei, doch giebt Siebmacher, L 161: Die Stangen v. Trebach,Meissnisch, ein von dem oben angeführten ganz verschiedenes Wap-pen, nämlich in Gold auf einem grünen Dreiberge drei nebeneinanderaufgerichtete, schwarze, rechts dreimal und links zweimal geasteteStangen. In neuerer Zeit ist die Familie in Westpreussen vorge-kommen und war um 1838 noch mit mehreren Gütern angesessen.Rauer führt 1857 nur an, dass die v. Stangenschen Erben das Kölmer-Gut Klein Mrosen im Kr. Lyck besessen hätten.

Knauth, S. 577. Gotha diplomat. P. V. S. 19ß. - Valent. König, I. S. 92140, Gauhe,

I. S. 2409 n. 10. Zedier, 39. S. 114145. N. Pr. A.-L. IV. S. 230 u. 31. Freih. v. Ledebur,

II. S. 471. Siebmacher, I. 152: Die Stangen v. Ober-Ledel, Meissnisch.

Stange, Stangen, Stangen v. Cunitz (in Silber ein schwarzerDoppeladler ohne Füsse und Flügel, belegt mit drei, das ganze Feld

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