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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Stammen ( in Roth ein schrägrechter, oder scliräglinker, wellen-' weise gezogener, schmaler, silberner Balken). Eins der ältesten undangesehensten Anhaltschen und Sächsischen Adelsgeschlechter, answelchem bereits 1300 Heinrich Eckhardt und Arnold Stammer ur-kundlich vorkommen und welches zeitig im Anhaltschen u. in Sachsenu. später in der Nieder-Lausitz ansehnliche Gitter an sich brachte.Heinrich v. St. war von 146(3 bis 1471 Bischof zuRaumbufg; AdrianAdam v. St., gest. 1704, k. preuss. Geh. Rath und Stif'tshauptmannzu Quedlinburg, hatte 1693 im Johanniter-Orden den Ritterschlag er-halten; Johann Friedrich v. St., des vorigen Sohn, Herr auf Selmnitz,Straussfurt, Vehra, Kranichsfurt u. s. w., erst k. poln. und kursächs.Hofrath, später Geh. Rath und Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld,starb 1720 ohne Kachkommen zu hinterlassen und Hieronymus Fried-rich v. St., kursächs. Minister, ging 1777 'mit Tode ab. Der Stammblühte, in Sachsen und Preussen begütert, dauernd fort und Sprossendesselben standen in k. säclis. u. k. preuss. Hof- u. Militair-Diensten.Zu den neueren Familiengliedern gehörte Eckhardt v. Stammer, seit1816 k. preuss. Kammerherr, welcher sich 1828 mit Amalia Grf. vomBoss vermählt hatte, Räch Rauer waren 1857 begütert: die Gevet-tern v. Stammer, Herren auf Westdorf (Alter Besitz) im Kr. Aschers»leben; dieselben besitzen ausserdem gemeinschaftlich die RittergüterWahren (seit 1630 in der Hand der Familie) und Stahmeln im Kgr.Sachsen unweit Leipzig und Gross-Hermsdorf im II. Sachsen - Alten-burg; Herrmann v. St., k. preuss. Kammerherr, auf Görlsdorf u. Gar-renchen im Kr. Luckau; Carl Adam v. St., lr. sächs. Kammerherr, aufWaltersdorf im Kr. Luckau; Hennig Arnd v. St., k. pr. Lieutenanta. D., auf Karnitz im Kr. Torgau und Hennig Otto v. St., k. sächs.Kammerjunker u. Kreis-Deputirter, auf Testewiritz, ebenfalls im Kr.Torgau. In der k. sächs. Cavalerie standen 1866: Hennig LudwigArndt v. St., Rittmeister; Adam Busso Deodat v. St., Oberlieutenantund Hennig Philipp v. St., Lieutenant,

Ludolff, Schaubühne, II, S. 655. Beckmann, Anhaltsche Historie, VII. S. 27277 u. Tab. G.GaitJie, I, *S. 2405 u. 6. Zedier, 39. S/1072. v. Uechtritz, Geschl. Erzählungen, I. Tab. 92.N. Pr. A.-L. IV. S. 230. Freih. v. Ledebur, II. S. 470 u, 71. Siebmacher, I. 169: Die Stammer,Sächsisch. v. Rieding, I. S. 576 u. 77. W. B. der sächs. Staaten, VIT1. 53.

Stampfer, Grafen. Altes, steiermärkisches Rittergeschlecht,welches den Sitz Oberwilden in Steiermark besass und 1715 diesteyersehe Landmannschaft erhielt. Aus diesem Stamme ging die imnachstehenden Artikel erwähnte gräfl. Familie hervor.

Schmutz, IV. S. 53.

Stampfer, Grafen. Erbl.-österr. Grafenstand. Diplom von 1731für Johann Gottlieb Stampfer, Freih. v. Walchenberg und für denVetter desselben, Johann Leopold St., Freih. v. W.

Megerle v. MiihlftU, Erg.-Bd. S. 31.

Staneliina , Ritter v. Panianthurn zu Leiffenburg. Reichsritter-stand. Diplom von 1764 für die vier Gebrüder: Aldobrand Michaelv. Staneliina, Advocaten zu Graetz, Johann Andreas v. St., k. k.Kriegs-Cassen-Controleur zu Mailand, Lorenz Hieolaus v. St., Doctor