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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Rath zu Göthen und schrieb sich mm Stallmann, legte aber 1628 frei-willig seine Stelle nieder. Später ernannte ihn König Gustav Adolphvon Schweden zum Gouverneur im Fürstenthume Anhalt und zumCanzler in den Stiften Magdeburg und Halberstadt und schenkte ihmauch das Kloster Gottes Gnade bei Calbe. Vach dem Tode des Kö-nigs wurde er, da man ihm als Reformirten nicht traute, von demReichscanzier Oxenstiern seiner Ehrenstellen entsetzt und verlor auchdas Kloster Gottes Gnade. Vom heftigsten Hasse gegen die Schwe-den getrieben, verschwor er sich 1635 gegen den General-Feldmar-schall Banner, doch wurde Alles entdeckt. Er wusste nach Wien zuentfliehen und starb später auf einer Reise nach Prag; von seinenSöhnen entfloh der ältere Johannes, Ober-Amtmann zu Graveneck, ausdem über ihm verhängten Arreste zu Göthen und der jüngere, PhilippEmmerich, der auch in Göthen Unglück gehabt, starb als Einsiedlerin einem Walde bei Graveneck. Beide hiiiterliessen Keine Nachkommen.

Beckmann, Anhaltsche Historie, I. VII. S. 198. Gauhe , I. S. 2398 und II. S. 1109 11.Zedier, 39, S. 1048. u. 1050 u. 51.

Stallburg, Stallberg und Stalberg (in Blau drei, 2 n. 1, silberne,pbwärts geneigte Jacobsmuscheln). Altes, aus den Rheinlanden nach.Frankfurt a. M. gekommenes Adelsgeschlecht, welches in das dortigeadelige Patriciat und in die adelige Gauerbschaft Alten-Limpurg ge-langte. Der Stamm blühte fort, bis derselbe mit der Letzten dessel-ben, Marie Friederike v. Stallburg, geb. 1751, mit welcher sich Jo-hann Friedrich v. Riese in zweiter Ehe vermählt hatte, 1817 erlosch.Kamen und Wappen kamen an die Freiherren v. Riese-Stallburg, s.den betreffenden Artikel Bd. VII. S. 506 u. 507.

N. geneal. Handbuch, 1775, 1777, S. 333, 1778, S. 382 und Nachtrag, 102 104. Siebmacher,1. 210: Die Stalburger, Frankf. a. M. adelige Patricier. Tyroff, TT. 81.

Stallenberg. Erbl. -österr. Adelsstand. Diplom von 1761 fürFranz Stallenberg, k. k. Invaliden-Hauptmann zu Pesth, wegen 34-jähriger Dienstleistung.

Megerle v. Mühlfeld, S. 207.

Stambach, Stampacli, Zambach , Karger v. Stambach, s. Kagerv. Stampacli, Stambach, Freiherren u. Grafen, Bd. IV., S. 620 u. 621.

Stamheim, Stammheim, Stammen (Schild quergetlieilt: oben inRoth drei goldene Sterne und unten Silber, ohne Bild). Altes, nieder-rheinisches Adolsgeschlecht, dessen gleichnamiger Stammsitz unweitMühlheim schon 1136 genannt wird. Dasselbe kam auch in dasLim-burgsche, nach Westphalen und Liefland. Am Riederrhein war dieFamilie auch 1429 zu Steinbüchel bei Oplade begütert, wurde imLimburgschen mit der Freiheit Homburg belehnt, hatte 1597 das GutClermont inne und sass 1575 und noch 1636 in Westphalen zu Kin-geldans u. Witten unweit Bochum, sowie 1637 noch auf dem Stamm-sitze Stammheim.

Fahne, I. S. 409. Freih. v. Ledebur, II. S. 470.

Stamm v. Stammsberg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1773 für Adam Stamm, Oberlieutenant im k. k. Infanterie-RegimenteFreih. v. Brinken, mit: v. Stammsberg.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 457.