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Gundaccarsche Ast hat sich in zwei Zweige geschieden. Zu demersten Zweige gehören, Fürst Oamillo und der Sohn desselben, GratOamillo, s. oben. Haupt des zweiten Zweiges ist Graf Stephan, geb.1817 — Sohn des 1851 verstorbenen Grafen Anton, k. k. Kämmererund Rittmeisters in d. A. aus der Ehe mit Barbara Gr f. Desfours zuMont Und Athienville, geb. 1789 u. verm. 1816. — Herr auf Köspösdund Perlep in Ungarn, verm. 1863 mit Wilhelmine v. Yoinits deBaisa. — Die ältere Geschichte des Hauses hat namentlich Leupoldgenau bearbeitet und auch Stammtafeln beigefügt; Ahnentafeln desGundaccarsehen Astes finden sich in dem Werke: Deutsche Grafenh.d. Gegenwart und über die neueren Sprossen des Stammes geben dieGoth. Hofcalender u. d. Goth. Taschenb. die beste Auskunft.
jßuceliiii Stemmatogr., P. II. — Imhof. 8, c. 2. §. 3o und Mantiss. Nr. 20. — Gr. lirandis,P. I. — Freih. v. Ennenkl, Deduction. 1011. — Zeiler, Itiner. Germ. P. I. S. 59. — Spener, S.537 und Tab. 23. — Gr. Wurmbrand, P. III. — Sinapius, II. S. 234 — 38. — Hühner. III. Tab.727—33. — Freih. v. Hoheneck, II. 8. 504—602 — Gauhe, T. S. 2398 — 2102 und II. S. 1107 ji. 8.— Zedier, 39. S. 1012—37. — Leupold, I. S. 633 — 79. — Jacobi, 1800, I. S. 487 u. 88 und II. 8.92—95.— Megerle v. Mühfeld, S.9. — Schmutz, IV. S. 45.— Allgem. geneal. ITandb. 1824, I. S. S36und 37. — v. Sch'önfeld, Adels-Scliemat. I. S. 187 —191. — MascJi, S. 167 —69. — Geneal.-histor.-stat. Alman. \Veimar, 1832. S. 406 und 7. — Deutsch. Grafenh. d. Gegemv., II. 8. 506—9. — Goth.Hofkalender 1836, S. 235, 1848, S. 219, 1862, S. 215 und 10, 186.6 und Taschenb. d. griifl. Häuser1864. S. 857 u. 58, 1867 und histor. Handbuch, 8. 948. — Siebmacher, I. 33: Pili. St. u. II. 32. —v. Meding, n. S. 581—84: Gr. St.
Stahrenberg (Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein schwarzerAdlerflügel; 2 in Gold auf einem gebogenen Aste drei, 2 und 1,schwarze Vögel: v. Elditten und 3 in Gold ein schwarzer Stahr).Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 17. Sept. 1787 für AnnaMaria Stahrenberg, Pflegetochter des k. preuss. Geh. Raths v. Elditten,Herrn auf Wickerau unweit Rastenburg.
N. Pr. A.-L., IV. S. 239. — Freih. v. Ledebur, II. S. 470. — W. B. d. preuss. Monarchie, IV. 66.
Stain, Stain zum Reclitenstein, Stein, vom Stain, Freiherren undGrafen (Stammwappen: in Gold drei übereinander stehende, gestürzte,schwarze Wolfsangeln und freiherrliches Wappen: Schild geviert:1 und 4 das Stammwappen und 2 und 3 ein in drei Reihen von Rothund Silber gespindelter, rechter Schrägbalken: Wappen der ausge-storbenen Herren v. Stain zu Gossen, Goss). Reichsfreiherrn- undGrafenstand. Ereiherrendiplome von 1460 für Georg v. Stain zumRechtenstein und von 1623 für Andreas v. Stein zum Rechtenstein,mit Zusetzung des abgestorbenen Wappens v. Goss u. Grafendiplomvon 1779 für Carl Leopold Freih. v. S. zum ß., k. k. Feldzeugmeister,fleh. Rath und Kämm. — Altes Rittergeschlecht in Ober-Schwaben,welches einst so mächtig war, dass es nicht allein mit fremden Für-sten , sondern auch mit den eigenen' Landesherren, namentlich unterden ersten Grafen von Württemberg, in Fehden war und oft siegreicheKämpfe mit den Grafen v. Hohenzollern, Fürstenberg, Hohenbergu. s. w. bestand. Dasselbe gehört zu den wenigen schwäbischenFamilien, welche von dem eingeborenen, altgermanischen Adel ab-stammen und ihren Adel nicht einer kaiserlichen Standes-Erhöhung,einem Diplome verdanken, sondern einem Amte, mit dessen Erblich-keit das Geschlecht nach und nach zu grossem Grundbesitz, zu Macht.und Ansehen kam. Schon im 12. .Tahrh. wurden die v. Stain, nächst
Kneschke, Deutsch. Adels -Lex. VIII. QQ