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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Staedel, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom von 1798 fürFranz Heinrich Staedel, Fürstl. Loewenstein-Werthheimischen Hof-u. Regierungsrath.

Megerle v. Muhlfeld, Erg.-Bd. S. 210.

Städler, Edle v. Frauenfels, Ritter. Reichsritterstand. Diplomvon 1795 für Christoph Städler, Doctoi - u. Stadtphysikus zuEger, mitEdler v. Treueiifeld.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 147.

Staegemann. (Schild schrägreehts getheilt: oben, links, in Rlaudrei zusammengebundene Pfeile und unten, rechts, in Gold drei grüneEiohenbiätter an einem Stiele). Adelsstand des Kgr. Preussen. Dip-lom vom 17. Jan. 1816 für Friedrich August Staegemann, k. preuss.w. Geh. Staatsrath. Derselbe, gest. 1840, hatte den Stamm fortge-setzt. Die Familie brachte in Ostpreussen die Güter Metgethen,Rablak u. Trankwitz an sich und sass nach Rauer noch 1857 zu Met-gethen im Kr. Königsberg.

N. Pr. A.-L. III. S. 7. und I\ r . S. 229. Freih. v. Ledebur, II. S. 469. W. B. der preuss.Monarchie, IV. 65.

Stael, Stael, Stael-Holstein, Staell, auch Freiherren (in Silberacht, 3, 2, 2, 1, schildesrandesweise gestellte, rothe Kugeln). Schwe-discher Adels- und Freiherrnstand. Schwedisches Adelsdiplom vom14. Octbr. 1652 für Bernhard, Richard, Hildebrand, Wilhelm undJacob Stael und Freiherrndiplom vom 2. Jan. 1719 für Otto Wilhelmv. Stael-Holstein und vom 14. Juni 1731 für Georg BoguslansStael. Altes, ursprünglich jülichsches Adelsgeschlecht, welchesbei der jülich-cleve-bergisch-cölnischen und der märkischen Ritter-schaft mehrfach aufgeschworen hat. Kacli Fahne kommt WernerStael schon 1270 und Henrich Stael, Ritter, von Oustorp, mit seinenSöhnen, Aleid, Tilman und Henrich, 1282 vor. Lutter Stael führteum 1430 schon den Beinamen: v. Holstein.-Später gelangte die Familienach Schweden, Dänemark, Cur- und Liefland, in die Grafschaft Lim-burg etc. Aus einer schwedischen Linie stammte Erich MagnusBaron Stael v. Holstein, welcher 1798 als k. schwed. Gesandter undbevollm. Minister zu Paris starb und mit der geistreichen Tochter desfranzösischen Ministers Jacques Kecker, Anna Luise Germaine Kecker,geb. 1766 u. gest. 1817, sich 1786 vermählt hatte. Zu dem in derGrafschaft Limburg ansässigen Zweige gehörte der 1806 im k. preuss.Regimente v. Schenck stehende Major v. Stael-Holstein, welcher 1823als pens. Oberstlieutenant starb. Ein in das Osnabriicksche gekom-mener Zweig gehörte durch Besitz des Gutes Sutthausen zu dem ritter-schaftliclien Adel der Osnabrückschen Landschaft und zu diesemZweige gehörte Caspar Ludwig August Freih. v. Staell, welcher, lautEingabe d. d. Sutthausen bei Osnabrück, 4. Juli 1829, in die Adels-matrikel der preuss. Rheinprovinz unter Kr. 129 der Classe der Edel-lente, eingetragen wurde. In neuerer Zeit war in Hinterpommern1842 u. noch 1854 zu Juchow im Kr. Keil-Stettin die Familie gesessen.

Gauhe, I. S. 2397: v.Stahl, Staal. Vetter, Bergische Ritterschaft, Tab. 84. Löbens, Niederrh.Adel, II. S, 382. N. Pr. A.-L. IV. S. 129. Freih. v. d. Knesebeck, S. 269. Fahne, I. S. 480,