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Stacken. Altes, holsteinisches Adelsge.sehlecht, aus welchemschon 1302 Johann und Marquard y . Stacken als Zeugen iu einemVergleiche der Grafen v. Holstein vorkommen. Hatard v. Stacken,k. schwed. Oberst, zeichnete sich noch im 30jährigen Kriege aus.
Gauhe, I. S. 2391. — Zedier, 39. S. 739. — Siebmacher, V. 149.
Stadau. Altes, steiermärkisches Adelsgeschlecht, welches im13. und 14. Jahrh. einen gleichnamigen Ort bcsass.
Schmatz, iv. S. 41.
Stade (Schild von Roth und Gold mit drei autsteigenden, grossenSpitzen). Altes, bremensches Adelsgeschlecht, dessen Sprossen Burg-männer zu Bremervörde waren. Otto v. Stade und sein Sohn, Johann,welche Hushard zuletzt anführt, lebten noch 1454, auch tritt das Ge-schlecht in den angrenzenden Theilen Kieder-Sachsens u. Westphalensbis Ende des 15. Jahrh. auf.
Musliard, S. 498. — Freih. y. Ledebur, II. S. 408. — v. Meding, III. S. 634.
Stade, Staden (in Silber zwei rothe, schmale Balken, von denender obere mit drei oben abgekürzten Sparren besetzt ist und die untenneben einander stehend sich berühren. Ganz unten im Felde zweiRosen). Altes, längst erloschenes meklenburgisches Adelsgeschlecht,aus welchem Friedrich St. schon 1190 vorkommt.
Siebmacher, IV. 1169 unter den Geadelten und abweichend von dem MS- abgeg. meklenb. Fami-len. — v. Meding, III. S. 634 u. 35: nach dem ebengenannten MS.
Stade, Staden (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Rothein geharnischter, mit einem goldenen Pfeile bewaffneter, silbernerArm und links in Blau drei über einander gestellte, goldene Sterne).Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 18. Jan. 1701 tür MichaelStade, Gutsbesitzer in Ostpreussen. Die Familie war 1696 zu Linckau,Polennen und Sachcrau, sämmtliph unweit Fischhausen, gesessen undwar noch 1718 zu Linckau und Polennen begütert.
Preuss. Staatshistorie, S. 521—33. — N. Pr. A.-L. I. S. 37 u. IV. S. 229. — Freih. v. Ledebur,II. S. 468. — W. B. d. iireuss. Monarchie, IV. 65.
Stade, Staden v. Cronenfels (Schild gevicrt mit Mittelschildeund in demselben ein Fels. 1 und 4 ein Adler und 2 und 3 ein Greif).Reichsadelsstand. Diplom gegen Ende des 17. Jahrhunderts für Wil-helm Heinrich Staden, Münzmeister des Grafen Wittgenstein-Hohen-stein, mit dem Prädicate: v. Cronenfels. Derselbe war demnächst1700 Bergrath zu Halberstadt.
Freih. v. Ledebur, II. S. 468.
Stade (im Schilde drei, 2 und 1, Rauten). Altes, bis in das 15.Jahrh. vorgekommenes, westphälisches und münstersches Adelsge-schlecht, dessen Stammsitz an der Ruhr bei Menden lag.
Freih. v. Ledebur, II. S. 468.
Stadelmeyer. Ein in der zweiten Hälfte des 17. und in derersten des 18. Jahrhunderts zu dem in Schlesien begüterten Adel ge-hörendes Geschlecht, welches 1668 zu Johnsdorf und unweit Falken-berg zu Polnisch Leipe sass. Letzteres Gut stand der Familie nooh