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tern aus den dänischen Familien v. Donop und v. Eppingen die jetztin Dänemark lebenden Grafen v. Sponneck. — Die Nachkommen-schaft des Grafen Johann Rudolph, geb. 1681, welcher zuletzt Prä-sident der Regierung zu Mömpelgard war, breitete sich in Württem-berg weit aus, wurde reich begütert und besass durch Vertrag einbedeutendes Fideicommiss, dessen Geldertrag bis 1804 u. 1806 jähr-lich dem Aeltesten der Familie ausgezahlt wurde. Von dieser Nach-kommenschaft hat sich besonders Graf Carl Friedrich bekannt ge-macht, welcher als badischer Ober-Forstrath und Professor der Forst-wissenschaften 1827 zu Heidelberg starb. — Das gräfliche Hausblüht jetzt in drei Linien, der Linie in Dänemark, in Baden und inFrankreich. Die ersteren beiden Linien haben zahlreiche Sprossen.Die Linie in Frankreich wurde 1719 naturalisirt u. wird von Einigenzu der Nachkommenschaft der Gräfin Anna Sabina gerechnet. Nähe-res über diese Linien ergeben die geneal. Taschenbb. der gräflichenHäuser.
Sinapius, II. S. 228. — Hübner, IV. Tab. 1229. — Europäische Fama, Bd. 58, S. 830. — Gauhe ,I. S. 2383 u. 84. — Zedier, 39, S. 332 u. 33. — 'Estor, Dissert. de odio in matrimonia inaequaliaet restricto nobilit. Germ, jure quoad connubia, Jenae, 1749. §. 7(5. p. 53. — Lexicon Over adel.Familier i Danmark, II. — Cast], Adelsbuch des Grossh. Baden , Abtheil. 3. — Deutsche Grafenli. d.Gegenw. II. S. 491—93. Bülau, Geheime Geschichten u. s. w. III. S. 147 —49. — Freih. v. Le-debur, II. S. 465. — W. B. d. Durchlaucht. Welt, III. 383.
Spor, Spolir (in Gold ein schwarzer Adlerfiügel, belegt miteinem eisen farbenen, aufrechtgestellten Sporn). Altes, zu dem Meis-senschen Adel gehörendes Geschlecht, nach Knauth auf Wölsa undDöben bei Torgau, früher auch auf Röhrsdorf und Medingen in Dres-dener Pflege gesessen und zu Gauhes Zeit noch in der Oberlausitz zuWiednitz bei Camenz begütert. — Nach Weck war schon 1198 BorisSpor auf dem Meissnischen Landtage auf dem Calmberge; Caspar v.Spor, kursächs. Rath, unterzeichnete das Testament des KurfürstenFriedrich III., ehe derselbe 1493 seine Reise in das gelobte Landunternahm; Ernst v. S. war des Kurfürsten August zu Sachsen Rathund Amtshauptmann zu Rochlitz; Johann Christoph v. S. starb 1677als kursächs. Kammorherr, Oberhauptmann im Kurkreise, llofrath,Hofrichter und Amtshauptmann zu Wittenberg; Johann August, kur-sächsischer Hofrath, lebte um 1682 und Georg Rudolph v. S. aufRöhrsdorf , kursächs. Rath u. Gegenhändler in der Oberlausitz, starb1711 und hinterliess einen Sohn: Cajus Rudolph v."S. auf Wednitz,welcher 1722 in Frankfurt a. d. Oder Doctor der Rechte, dann Stifts-Rath in Würzen u. 1733 kursächs. Appellations-Rath wurde. Derselbewar, wenn nicht der Letzte, doch Einer der Letzten des Stammes.
Weck, Dresdner Chronik, S. 435. — Knauth , S. 57G u. 77. — Gaule, I. S 2385. — Zedier,39. S. 357 u. 58. — Freih. v. Ledebur, II. S. 4GC>. — Siebmacher, I. 154: v. Spor, Meissnisch.
Sporck, Freiherren und Grafen. Reichsfreiherrn- und Grafen-stand. Freiherrndiplom vom 10. Oct. 1647 und Grafendiplom vom30. Juni 1666 für Johann Sporck, kaiserl. General der Cavallerie.Der Ahnherr der Grafen A r . Sporck war der durch den 30jährigen unddurch den Krieg gegen die Ungarn u. Türken so berühmt gwordeneGeneral der Reiterei Johann Sporck. Derselbe, gest. 1679, stammte