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in Gold ein einwärtsgekehrter, geharnischter Ann, in der Faust einSchwert führend). Im Kgr. Preusson erneuerter Adelsstand. Davidv. Splitgerber war Jägermeister des Prinzen Ferdinand von Preussen,Domherr zu Gammin und um 1803 Besitzer des Bittergutes Lichter-felde im Kr. Ober-Barnim; Carl v. S. starb 1835 als Rittmeister im1. Uhlanen-Regimente u. ein Major v. S., aggregirt dem Garde-Jäger-Bataillon, war 1845 vortragender Rath im Kriegs-Ministerium, inder Abtheilung der Artilleiie-Angelegenheiten.
Freih. v. Ledebur, II. S. 465. — W. B. d. preuss. Monarchie, IV. 65.
Spoercken, Spöreke, auch Freiherren (nach v.Meding in Gold einschräglinksliegender, schwarzer Bratenbock, welcher oben lilienförmiggearbeitet ist und auf jeder Seite drei gleichseitige, aufwärts gekehrteIfaken zeigt, um auf denselben den Bratspiess ruhen zu lassen, odernach Anderen eine schrägrechts gestellte, schwarze Thürangcl. DasHannoversche Wappenbuch sagt, das Wappenbild sei, der ursprüng-lichen Bedeutung nach, ein Sporn, doch weiche die Figur sehr vonder eines Spornes ab und sei durch Beschreibung schwer zu veran-schaulichen). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 16. Sept. 1717 fürden kur-braunschw.-lüneburgischen Geh. Rath und Landschafts-Director Ernst Willielm v. Spörcken. Die Erhebung desselben wurde27. März 1719 in Hannover amtlich bekannt gemacht. — Altes, be-reits 1355, 1367 u. 1387 urkundlich vorkommendes, lüneburgischesAdelsgeschlecht, welches schon seit dem 14., doch sicher seit dem15. Jahrhunderte das adelig freie, landtagsfähige Gut Molzen imAmte Bodenteich, auf welchem das Erbpötker-Amt des FürstenthumsLüneburg haftet, mit allem Zubehör zu Lehen trägt. Das- genannteErbamt zu erklären, war nach v. Meding bei aller Mühe den grösstenGelehrten nicht möglich gewesen — bedeutet Pötker, Poettker,'Pütckerso viel als Küchenmeister, so wären die Bratenböcke ein redendesWappen. — Die Familie wurde im Laufe der Zeit ansehnlich be-gütert u. zählte noch in neuer Zeit durch Besitz dreier Güter in Bleckede,Dahlenburg, Emmendorf, Horndorf, zweier Güter in Lüdersburg,Molzen, Süschendorf und Wendewisch im Lüneburgischen zu demlandsässigen Adel der Lüneburgischen Landschaft. — Wie angesehendas Geschlecht schon gegen Ausgang des 16. Jahrh. war, ergiebt sichdaraus, dass Herzog Moritz v. Sachsen-Lauenburg kein Bedenkentrug, seine Gemahlin, Catharina v. Spörcken, aus demselben zu neh-men. — Nach Anfange des 18. Jahrh. lebten Freih. Ernst Wilhelm,s. oben, kurhannov. Geh. Rath, Director der Landschaft und der Abteiund Rittersclmle St. Michaelis zu Lüneburg und George Friedrichv. S., Ober-Hauptmann zu Haarburg. Letzterer starb 1725 mit Hin-terlassung mehrerer Söhne. Freih. Rudolph Heinrich, k. grossbrit.Geh. Rath, ging 1736 als Ambassadeur an die General-Staaten undim genannten Jahre war Freih. Gottlieb Adolph Ober-Hauptmann zuHaarburg und vermählte sich mit einer v. Jagow. Freih. Georg Wil-helm, Landrath, gest. 1746, hatte noch von den v. Stechinelli daslandtagsfähigp Gut zu Winsen a. d. Aller gekauft, welches nach demunbeerbten Tode seines Sohnes, des Geh. Legations-Rathes Georg