Druckschrift 
8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
Seite
28
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Salinen, Freiherren (Schild der Länge nach getheilt: rechts inBlau über einem aus dem Fussrande hervorgehenden, dreifachen Felsen,auf dessen mittlerer Erhöhung eine goldene Blätterkrone ruht, schwebtein l'oth bekleideter Arm, der in der blossen, gehallten Hand eine linksgeneigte und von einem goldenen Stern überhöhte Schreibfeder hält,und links quergetheilt: oben in Gold ein schwarzer, gekrönter Adler,und unten in Roth drei schräglinkc, silberne Balken). Siebenbürgisch-ungarischer Adels- und erbländ.-österr. Freiherrnstand. Adelsdiplomvom 11. Novbr. 1814 für Samuel Stephan Salinen, und Freiherrn-diplom vom 6. April 1854 für Franz Joseph v. Salmen, letzten Grafender sächsischen Nation, Hofrath im k. k. Obersten Gerichts- und Cassa-tionshofe u. s. w. Altes Patriciergeschlecht der deutsch-siehenbür-gisch-sächsiscben Nation. Schon 1514 wurde Valentin Salmen Stuhl-richter des siebenbürg.-sächsischen Stuhls Grossschenlc, und von 1690bis 1786 standen vier andere Vorfahren dem genannten Stuhle als ge-wählte Königsrichter vor. Der Sohn des vierten, Martin Friedrich,war Samuel Stephan, s. oben, welcher wegen seiner Verdienste umden Staat das Adelsdiplom erhielt. Von ihm stammte als zweiter SohnFreih. Franz Joseph, s. oben, welcher wegen seiner standhaften Treueund aufopfernden Hingehung an den angestammten Fürsten, welchederselbe als letzter Nationsgraf, so wie die seiner Leitung anvertrautesiebenbürgisch-sächsische Nation. unter den schwierigsten Verhältnis-sen der Revolution von 1848 und 1849, bewährten, in den erbländ.-österr. Freiherrnstand erhoben wurde. Freih. Franz Joseph, geb.1801, k. k. Hofrath und Referent bei der k. siebenbürgischen Hof-kanzlei, vermählte sich 1807 mit Carolina, geb. 1807, Tochter desmit dem Prädicate: v. Kriegsheim geadelten k. k. Majors GottfriedSalmen , eines Bruders des oben genannten Samuel Stephan v. Salmen,aus welcher Ehe, neben einer Tochter, Freiin Hermine, geh. 1842,verm. 1859 mit Adolph v. Rosenfeld, k. k. Major, ein Sohn lebt: Freih.Eugen, geb. 1828, k. k. Ministerial-Concipist im Finanzministerium.

Geneal. Tasclienb. d. freih. Häuser, 1858, S. 628 und 29 und 1863, S. 831.

Salmour, Marquis (auf dem doppelküpfigen Reichsadler ein run-der Schild mit Schildeshaupte. Im silbernen Schildeshaupte ein Hahn,begleitet von zwei Kugeln, und im blauen Schilde ein gekrönter Löwe),Altes, savoyensches Marquis-Geschleclit, aus welchem ein Sprosse,Hauptmann Marquis v. Salmour, mit Catharina Maria Marquise de Bal-biani sich vermählt hatte. Letztere, gest. 1719, vermählte sich inzweiter Ehe mit dem 1695 verstorbenen Markgrafen Carl Philipp vonBrandenburg . und in dritter mit dem k. polnischen und kursächs. Staats-minister und Generalfcldmarschall August Christoph Grafen, v. Wacker-barth, welcher seiner Gemahlin Sohn erster Ehe, Joseph Anton Ga-baleon Marquis v. Salmour, an Kindesstatt annahm, der demnächstunter Annahme des Namens: Graf v. Wackerbarth, ebenfalls kursächs.Minister wurde und Herr auf Kittlitz, Ober- und Nieder-Gebcltzig undUnwtirde in der Oberlausitz war.

Freih. v. Ledebur , II. S.<-336.

Salmutb, Salmutk, genannt Behringer, Sallniuth, Freilieri'en