gebor, v. Rehdiger, auf Jeschütz, Besitzerin von Klein-Komerowo undLohe, ebenfalls im Kr. Trebnitz.
Sinapius, I. S. 794—97. — bitlnnar, S. 560 Nr. 11. — Gauhe, I. S. 2006 und 7. —Zedier , 33. S. 935—38. — Neyerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 95 — N. Pr. A.-L. IV. S. 142und 43. — Deutsche Grafeuh. d. Gegenwart, II. S. 330—32. — Frcih. v. Ledebur, II. S. 334und 35 und III. S. 336. — Geueal. Taschenb. der gräfl. Häuser, 1864, S. 728 und liistor.Ilaudb. zu Demselben, S. 830. — Siebmacher, I. 68: v. Salisch, Schlesisch. — v. Meding, II.S. 496 und 97: Frh. v. Salisch. — Suppl. zu Siebm. W.-B. 1Y. 23: Frh. v. S. — W.-B. derProuss. Monarch., I. 85: Gr. v. S. nach dem Diplome von 1741 und I. 85: Gr. v. S. nachdem Diplome von 1786.
Sallaba, Edle, Ritter und Freiherren. Erbländ.-österr. Adels-,Ritter- und Freiherrnstand. Adelsdiplom von 1780 für Jobann Cas-par Sallaba, k. k. Rath und ständischen Buchhalter, wegen 29jährigerDienstleistung, mit: Edler v; Ritterdiplom vom 16. Novbr. 1846 fürWenzel Edlen von Sallaba, und Freiherrndiplom für Johann Ritterv. S., später k. k. Feldmarschalllieutenant.
Handschriftl. Notiz. — Megerle v. Mühlfeld, S. 255.
Saliern. Ein früher zu dem holsteinischen Adel gehörendes Ge-schlecht.
Ranfts geneal. Archiv von 1736 und 38. — Zedier, 33. S. 963 und 64.
Sallet, Salleit, Saleiden (in Roth zwei gekreuzte, mit den Spitzennach unten gekehrte Schwerter). Ostpreussisches, später auch in Schle-sien, und zwar in Frankenstein und Nimptsch vorgekommenes Adels-geschlecht, welches in Ostpreussen, wo auch unweit Königsberg dasfrüher Saleiden genannte Gut Salecken liegt, ansehnliche Besitzungenerwarb: Schorellen bei Pilkallen, Stettenbruch bei Rastenburg u. s. w.,und aus welchem mehrere Sprossen in die k. preuss. Armee traten. —Carl v. Sallet, k. preuss. Oherst, starb 1747, Carl Julius v. S., alsOberstlieutenant 1782, Albrecht Ludwig v. S. als Stabscapitain 1811und ein v. S. 1814 als Capitain und Chef einer Pionniercompagnie.Eine Schwester des Letzteren und des um 1837 in Freistadt wohnendenMajors a. D. v. Sallet lebte um diese Zeit zu 1-Iirschberg als Wittwcdes früheren Chefs des einst sehr angesehenen Handelshauses Danielv. Buchs.
N. Pr. A.-L. IV. S. 143. — Freih. v. Ledebur , II. S. 335.
Sallgast, Saigast, Salegast (in Silber ein schwarzer, ungeflügel-ter Drache, mit feuerspeiendem Greifenkopfe). Altes, niederlausitzi-sches Adelsgeschlecht aus dem schon 1350 genannten StammhauscSaigast unweit Luckau, welches schon in früher Zeit in andere Händegelangte. Später kam die Familie in das Brandenburgische und sass1644, und noch 1692 zu Plau, und 1555, und noch 1697 zu Thie-mendorf, beide Güter in der Nähe von Crossen. — Johann v. Sallgastund Thiemendorf lebte um 1640 mit Sabina v. Glaubitz in der Ehe.Letztere starb bald nachher zu Polnisch-Lissa.
Sinapius, II. S. 049. — Gauhe, II. S. 1U01. — Frei/,, o. Ledebur, II. S. 334. — Sieb-viacher, I. 166: v. Salegast, Sächsisch.
Sallwürck v. Wenzelstein, Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1758 für Franz Joseph Sallwürck, Syndicus der schwäbisch-öster-reichischen Stände, mit: v. Wenzelstein.
Megerle v. Mühlfeld, S. 255.