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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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mit dem Urenkel, Rudolph, geb. 1732, k. k..General-Feldwachtmei-ster. Freih. Gottlieb war schon 1649 als k. k. Kämmerer und Oberst-wachtmeister gestorben. Der Sohn desselben, Hermann, geb. 1640und gest. 1679, erhielt, s. oben, mit seinem Oheime, Georg Siegmund,1665 den Grafenstand, und hat den Stamm dauernd fortgesetzt.Haupt des gräflichen Hauses ist: Johann Nepomulr, Graf und Herr v. Sal-burg, Freih. auf Falkenstein undBanaridl, geb. 1809 Sohn des 1833verstorbenen k. k. Kämmerers und Majors Reichard Gr. v. S. aus der Ehemit JulianaMaria Grf. v. Draskovich, gest. 1810, Besitzer der Majo-ratsherrschaften Altenhof, Falkenstein, Hochhaus und Leonstein, unddes Rittergutes Achleiten in Oberösterreich, k. k. Kämm., verm. 1832mit Aloysia Gyömösey v. Giöri-Gyömöre und Töllwar, geb. 1817, auswelcher Ehe, neben drei Töchtern, vier Söhne entsprossten, die Gra-fen : Otto, geb. 1845, k. lt. Kämmerer und Rittmeister in d. A., Oscar,geb. 1840, Richard, geb. 1850, und Julius, geb. 1854.

Bucelini Stenmiat. III. S. 200. Imhof, Y. 40. Freih. v. Hoheneck, II. S. 200 204.

Gctuhe, I. S. 2007-2009: Sallaburg, Salburg. - Zedier , 33. S. G37 und 849-52. v. Lang,S. 07. Deutsche Grafenh. d. Gegcmv. II. S. 321 23. Geueal. Taschenbuch d. gräfl.Häuser, 1804, S. 722 und histor. Handbuch zu Demselben, S. 803. Siebmacher, III. 04:v. Salburg, Oesterreichisch und Y. 18: Frh. v. S. Suppl. zu Siebm. AV.-B. I. 4: Gr. v. S.

W.-B. d. Kgr. Bayern, II. 0 und v. Wölckern, Abth. 2. Borst , Allgem. W.-B. I. S. 153bis 50 und S. 203 und Tab. 122.

Saldern. (in Gold eine rothe, oder auch blaue Rose). Altes,braunschweig-hannoversches, in der Stammheimath bereits im 13., 14.und 15, Jahrb. sehr ansehnlich begütertes Adelsgeschlecht aus demschon 870 erworbenen, gleichnamigen Stammsitze an der Fuse, west-lich von Wolfenbüttel, welches später in der Mark Brandenburg, be-sonders in der Priegnitz und Uckermark, so wie in Meklenburg und imLippeschen ansässig wurde. Nach Angabe Einiger soll die Familievon dem römischen Geschlechte der Rossincr stammen, lange sich deRosis geschrieben und später von der erwähnten Besitzung im Braun-schweigischen sich Saldern geschrieben haben. Als Stammvater wirddann Sieghardt de Rosis genannt, welcher mit dem heiligen Bonifaciusin der ersäen Hälfte des 8. Jahrb. nach Deutschland kam. Den Ritter-sitz Saldern erwarb im obenangegebenen Jahre Cuno de Rosis. Späterverliess unter Burchhardt v. Saldern, einem Freunde der Reformation,um 1519, nach der Schlacht auf der Soltauer Heide, die Familie dieLänder jenseits der Elbe und nahm diesseits kurbrandenburgischeLehne an. Matthias v. S., gest. 1675, kurbrandenb. Hauptmann zuLehnin, Rath und Oberstkämmerer, brachte die Plattenburg an dasGeschlecht, und nach der Mitte des 15. Jahrb. stifteten die Enkel desSiegfried Christoph v. S., gest. 1715 als k. preuss. Geh.-Rath undYicepräsident des Fürstenthums Halberstadt: Henning Siegfried Sohndes k. preuss. Oberstlieutenants Otto Rudolph und Hans GeorgeSiegfried Sohn Melchior August's (Bruder des Otto Rudolph), k.grossbrit. Oberstlieutenants die"noch blühenden Linien zu Wilsnachund Plattenburg. Von den Sprossen des Stammes gelangten Mehrerein der k. preuss. Armee zu hohen Ehrenstellen. Heinrich v. S. starb1748 als Generalmajor und Commandant von Cosel, Wilhelm v. S.,des Vorigen Bruder, blieb 1758 als Generalmajor bei Königsgrätz,

Kneschke Doutsch. Adels-Lox. VIII. 2