Ostprenssen nur noch zu Eichholtz und Schwansfeld, 1790 zu Frie-dersdorf unweit Sorau in der Niederlausitz, und noch 1814 zu Podle-sie im Ratiborschen und zu Zawada im Plosseschen.
Hartknoch, Alt- und Neu-Preussen, S. 450. — Sinapiu «, I. S. 788—04 und II. S. 943. —Gauhe, I. S. 1991-93 und II. S. 999-1001. — Zedier , 33. S. 272-74. - Megerle v. Mühl-feld, Erg.-Bd. S. 28 und 95. — N. Pr. A.-L. IV. S. 140 und 41. — Freih. v. Ledebur, II.S. 330—32. — Siebmacher, I. 166: Die Saecke, Meissniscli und II. 50: v. Sack, Schlesiscli. —W.-B. der Preuss. Monarch., I. 84; Gr. v. Sack.
Sack (in Roth eine aus einem Sacke hervorgehende, gekrönteJungfrau, welche nach vorn gekehrt in jeder Hand einen Speer hält).Altes, markbrandenburgisches Adelsgeschlecht, nicht zu verwechseln,wie angegeben und wie deutlich das Wappen zeigt, mit der ebenfallsim Brandenburgischen vorgekommenen Familie dieses Namens, welchesin neuerer Zeitfauch im Posenschen ansässig wurde. Der Stamm warin der Mark Brandenburg schon 1284 zu Pinnow unweit Soldin, 1337zu Rohrbeck, 1354 zu Schönfeld, 1375 zu Güntersberg und Sandowund 1399 zu Blessin, Butterfelde, Freiberg, Alt- und Neu-Reetz undStoltzenberg begütert, erwarb später mehrere andere Besitzungen, blühtefort und hatte noch 1803 die Güter Dolgen und Trebus inne. Im Po-senschen sass derselbe 1728 zu Bentschen unweit Meseritz. — Ausdiesem Geschlechte kamen in Preussen in neuerer Zeit mehrere Spros-sen zu hohen Ehrenstellen: Siegmund v. Sack starb 1740 als k. preuss.Generalmajor und Commandant zu Stolberg, Gustav Wilhelm v. S.1844 als Generallieutenant a. D. und 17. Decbr 1849 der Präsidentund General-Commissarius v. Sack zu Soldin.
N. Pr. A.-L. IV. S. 141 (hat die beiden Familien v. Sack nicht gehörig von einander ge-schieden). — Freih. v. Ledebur, II. S. 331.
Sacken, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand, Diplomvon 1805 für Benedict v. Sacken, k. k. Hauptmann a. D. — DerStamm wurde fortgesetzt. Noch in neuer Zeit stand Adolph Freiherrv. Sacken als Hauptmann im k. k. General-Quartiermeisterstabe.
Megerle v. Mühlfeld, S. 81.
Sacken, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1782für Franz Benedict v. Sacken, k k. Hauptmann.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 200.
Sacken, Sacken-Osten, s. Osten, v. der Osten, v. d. Osten-Sa cken, Frejherren, Grafen und Fürsten, Bd VII. S. 5 bis 8.
Sackesel, oder Garten. Längst ausgestorbenes, lüneburgischesAdelsgeschlecht, von welchem nur das redende Wappen auf einem Fen-ster des Kreuzganges des nahe bei Lüneburg gelegenen adeligen Klo-sters Lüne von 14L2 bekannt ist.
v. Meding , II. S. 495.
Sackich v. Blumenfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1772 für Lazarus Sackich, Rittmeister bei den k. k. Banal-Husa-ren, mit: v. Blumenfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 431.
Sadlo v. Wrazny. Altes, böhmisches Adelsgeschlecht, aus wel-chem nach dem Calend. St. Adalberti 1737 zwei Brüder lebten.
Zedier, 33 S. 329.
Saebiscli, Sebiscli, Seebisch, Altes, noch im 16. Jahrh. Mehl-