Druckschrift 
8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
Seite
2
Einzelbild herunterladen
 

v. d. S. auf Schönfeld und Lötzschen um 1712 kursächs. Appellations-rath , später aber herzogl. sachsen-merseburg. Geh.-Rath und Vice-Kanzler. Der Stamm blühte fort und in das 19. Jahrh. hinein,in dessen erstem Jahrzehnt die Familie noch zu Ober- und Nieder-Sohland an der Spree begütert war. Nach dieser Zeit erlosch der Manns-stamm : aus der weiblichen Linie lebt noch jetzt in Dresden FräuleinHenriette Magdalena v. der Sabla.

Knauth, S. 5G1 und 62: v. Saale. Val König , I. S. 83045. Gauhe, I. S. 1995 und96. Zedier , 33. S. 601. Estor, Ahnenpr., S. 373. v. Uechtritz , diplom. Nachricht, II.S. 13335: Nachricht, von 170090 aus den Schortlebener Kirchenbüchern. Freih. v. Le-debur, II. S. 332. Siebmacher , I. 154: v. Sala, Meissnisch. v. Meding, III. S. 551.W.-B. der Säclis. Staaten, Y. 70.

Saalfeld. Salfeld, Saleveit zu Westgrussen (Westgreussen)(Schild von Schwarz und Silber, quer getheilt mit drei, 2 und 1, Lilien,nach des Feldes gegenseitigen Tincturen). Altes, thüringisches Adels-geschlecht, dessen Güter namentlich im Schwarzburgischen zu Klingenund Westgreussen lagen. Urkundlich und nach einer Stammtafel kommtzuerst 1575 Friedrich v. Saalfeld zu Klingen vor, welcher sich im ge-nannten Jahre mit Anna Schartin vermählte; Johann Georg v. S., gräfl.schwarzburg. Hofrath, wohnte 1617 der Kirchenvisitation in der Graf-schaft Schwarzburg bei und ein v. S., ältester Capitain im weissen-felsischen Infanterieregimente, verlor 1729 sein Leben, als er eineKugel aus der Pistole ziehen wollte. Früher schon, um 1506, warJohann Salewelt der Einzige seines Geschlechts, welcher zu den ful-daischen Vasallen gehörte, und Estor führt die Familie als hanauischeVasallen auf, während v. Hattstein dieselbe zu dem thüringischen Adelrechnet.

Schannat, S. 152. Gauhe, I. S. 2000 und 2001. v. Hattstein im Specialregister.Zedier, 33. S. 885. Estor, Alinenpr., S. 396. v. Meding, III. S. 551 und 52: Saleveit zuAVestgrussen.

Saalhausen, Salhausen, Sahihausen, auch Freiherren. Reichs-freiherren. Diplom vom 25. Octbr. 1517 für die Gebrüder JobannFriedrich und Wolfgang v. Salhausen, und Erneuerungsdiplom desböhmischen Freiherrnstandes vom 18. März 1662 für Gottfried Con-stantin v. S., Herrn auf Schwaden, Brzeseg u. s. w., k. k. Rath undHauptmann des leitmeritzer Kreises. Altes, meissensches und böh-misches Adelsgeschlecht, welches Hosemann aus Italien herleitete,während Peccenstein, Sylvester Styrus und andere meissensche Chro-nisten dasselbe wohl richtiger für eine sächsische Familie nehmen, derenStammschloss Sallhausen zwischen Naumburg und Dessau an der Saalestand, nach dessen Zerstörung sie sich im Meissenschen, und zwar inder Gegend von Oschatz, niederliess, wo dieselbe das Schloss Sahi-hausen (Saalhausen) erbaute und mehrere andere Güter an sich brachte. Knauth sagt:Salhausen, eins der ältesten, vornehmsten und ge-waltigsten, meissenschen Geschlechter, weiland auf Schweta, Zunsch-witz, Pichaw, Lohmen, Wehlen, Schwaden, Peutzen u. s. w., auchTetschen und Tothin in Böhmen u. s. w., daraus der berühmte undCordate Bischof Johannes VI. zu Meissen (gest. 1518) gestammet u. s. w.,derer vornehmen Ritter und Helden dieses Geschlechts zu geschweigen."Nach Rivander, Biberstein'sche Genealogie, soll Wolf v. S. 1173 dasChristenthum in die Lausitz gebracht haben; Heinrich v. S. war um