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lcurandenb. Geh.-Rath und Hauptmann zu Spandau; — Hans George II.,kurbrandenb. Oberst und Gonverneur zu Spandau; — Hans George III.,des hohen Stifts Brandenburg Decan, kurmainz. Landschafts-Directorund Landrath. Letzterer starb 1703 und hinterliess drei Söhne: HansGeorge IY., unvermählt als k. preuss. Landrath und ehemaliger Lan-deshauptmann zu Besskow gestorben; Christoph Friedrich, Herr aufSeegefeld und Bosdorf u. s. \v., Domherr zu Brandenburg, später, um1737, k. preuss. Geh.-Rath und dann a. o. Gesandter am k. dänischenHofe, welcher, unvermählt, 1740 Kriegs- und Domainenkammer-Prä-sidentzu Halberstadt war, und Hans Ludwig auf Glienicke, Dyrotz u. s. w.,k. preuss. Landeshauptmann zu Besskow und Storkow, welcher mitseiner Gemahlin den Stamm, der auch weiter blühte, fortsetzte. —Ein v. Ribbeck war 1806 Domherr zu Halberstadt, und nach Rauerwar 1857 Carl v. R. Herr auf Ribbeck im Kr. Westhavelland, undHans v. R. Herr auf Ragow in demselben Kreise.
v. Behr, R. M. S. 1687. — Gauhe, I. S. 1882—84. — Zedier, 31. S. 1206 und 1207. —Dienemann , S. 166 und 169 und Nr. 1. — N. Pr. A.-L. IV. S. 113. — Freih. v. Ledebur , II.S. 289. — Siebmacher, I. 180: Die Relieböck, Braunscliweigiscli. — v. Meding, I. S. 485. —Suppl. zu Siebm. W.-B. VI. 17.
Ribbentrop (Wappen nach dem Diplome von 1823: Schild ge-viert mit blauem Mittelschilde, und in demselben auf grünem Bodenein weisses Lamm. 1 und 4 in Blau ein geharnischter Bogenschütze,und 2 und 3 in Roth sechs goldene, quergelegte Pfeile, überdeckt voneinem schräglinks gestellten, goldenen Köcher, und Wappen nach demDiplome von 1826: in Gold ein weisses Lamm auf grünem Boden).Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 6. Febr. 1823 für Fried-rich R., General-Intendanten der Armee (gest. 1841 als Präsident derOber-Rechenkammer), und Diplom vom 1. Juni 1826 für den Bruderdes Vorstehenden, den w. Geh.-Rath und Intendanten des 8. Armee-corps v. R. (gest. 1843).
N. Pr. A.-L. IV. S. 113. — Freih. v. Ledebur, II. S. 289. — W.-B. der Preuss. Mon-arcliie, IV. 33.
Ribbesbüttel. Altes, früher im Lüneburgischen begütert gewe-senes Adelsgeschlecht, dessen Wappen von 1522 sich in Essenrodefindet. Die Familie trug bis zu ihrem, mit Hans v. Ribbesbüttel 1567erfolgten Erlöschen das adelig freie landtagsfähige Gut Ribbesbüttel imAmte Gifhorn zu Lehn. Das Gut erhielten die v. Mandelsloh undv. Grote.
Manecke, Besclir. des F. Lüneburg, II. S. 250 (11). — v. Meding, I. S. 485 und 86.
Ribbing, Ribbing auf Boxholm, auch Freiherren. Altes, schwe-disches Adelsgeschlecht, welches nach Messenius aus Meklenburg , wodasselbe früher sass, mit dem Herzoge Albrecht durch Peter Rebbing,welcher Reichsrath wurde, kam. Die Nachkommenschaft desselbenblühte fort und kam in k. schwedischen Kriegsdiensten zu hohen Ehren-stellen. Bengt Ribbing, Freiherr, war 1732 schwedischer General-major, Landeshauptmann und Obercommandant zu Gothenburg; einBaron v. Ribbing 1736 Präsident im k. schwed. Bergcollegium, undein Baron v. Ribbing 1748 k. schwed. Kammerjunker des Thron-