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Martin, geb. 1799, nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayernin dieselbe eingetragen.
v. Lang , S. 501. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VIII. 15.
Rheintlial, Reinthal, s. Reinthal, S. 438. Das Diplom ist vom7. Jan. 1724.
Freih. v. Ledebur , It. S. 288.
Rheten, Rethen (in Roth ein silberher, mit drei rothen Rosen be-legter Querbalken). Stralsunder und Neu-Vorpommersches Geschlecht,welches auch Rethe, Rehten, Rethem und Retim geschrieben wurde.Dasselbe sass bereits 1309 zu Langendorf unweit Franzburg, 1445 zuWarksow auf Rügen, 1487 zu Gütemitz, 1523 zu Bauersdorf unweitGrimme u. s. w. und hatte das letztgenannte Gut noch 1625 inne. DieFamilie ist in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. mit Ernst Bogislausv. Rheten erloschen.
Freih. v. Ledebur, II. S. 288 und in. 8. 331. — Siebmaoher, V. 162. — Pommerach.W.-B. V. 68.
Rhetz, Rhetins, Rheez (Schild geviert: 1 in Silber ein, seineJungen fütternder Pelican; 2 und 3 Roth, ohne Bild und 4 in Silberein gekrönter, schwarzer Adlerskopf). Reichsadelsstand. Diplom von1685 für Johann Friedrich Rhetz, kurbrandenb. Staatsminister undBestätigungsdiplom der Erhebung in den Adelsstand von kurbranden-burg. Seite vom 25. Juli 1685. Der Erhobene, gest. 1707, Herr aufGross- und Klein - Bähnitz im West-Havellande, war früher Professorder Rechte an der Universität Frankfurt a. d. 0. gewesen.
Jugler, Beitr. zur jurist. Literatur, V. S. 11. — Zedier, 31. S. 1136. — Siebenkees neuesJurist. Magaz. I. S. 522—24. — v. Ilellbach, II. S. 316. — Freih. v. Ledebur, II. S. 288.
Rhod, Reichsadelsstand. In Kurbrandenburg bestätigter Adels-stand vom 9. Dec. 1700 für Arnold George v. Rhod.
Freih. v. Ledebur, III. S. 331.
Rhode, Rhode, genannt Rodius auf Gnadenegg, Ritter (inSilber auf grünem Boden ein belaubter, grüner Eichbaum). Reichs-ritterstand. Diplom im kurpfälzischen Reichsvicariate vom 24. Septbr.1790 für Philipp Franz Joseph Rhode, gen. Rhodius, fürstl. Schwarzen-berg. Geh.-Rath und Kanzleidirector zu Schwarzenberg. — Eine ur-sprünglich pommersche Adelsfamilie, welche, wegen besonderer Schick-sale, die erstere Benennung lange nicht führte, sondern sich Rhodiusnannte. — Philipp Franz Joseph Ritter v. Rhode genannt Rhodius,geb. 1757, dessen Urgrossvater, Heinrich R., lange in Mergentheimgelebt hatte und zur katholischen Religion übergegangen war, fing wie-der an, den ersten Namen zu führen, behielt aber auch den Namen:Rhodius bei, weil man ihn mehr unter diesem, als unter dem erstenNamen kannte und weil auch einige Anverwandten, die denNamen Rho-dius führten, ihm Ehre gemacht hatten. So wurde denn derselbe mitdem Namen: v. Rhode, genannt Rhodius, Ritter, in die Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern eingetragen.
Siebenkees, I. S. 123. — v. Lang, S. 502. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VIII. 12.
Rhoden, Roden, auch Grafen, s. Rohde, Grafen.
Rhoden (in Silber drei mit Weinranken mit grünen Blättern und