Druckschrift 
7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
Seite
312
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Carl v. Rache, Obei'-Amtsadvocat zu Breslau, starb später, 1777,ohne Kinder oder Geschwister zu hinterlassen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 194 und 414. Freih. v. Ledebur , II. S. 247 undIII. S. 327.

Rachner. Ein im 17. Jahrb. zu dem in Schlesien, und zwar imBreslauischen, ansässigen Adel gehörendes Geschlechts. Heinrichv. Rachner war 1666 Herr auf Althoff und Eckersdorf.

Freih. v. Ledebur, n. S. 247.

Racliot, Freiherren.. Ein im 17. Jahrb. in Mähren vorgekom-menes, freiherrliches Geschlecht.

Prevenhuber, Annal. Styrons., S. 351 und 52. Zedier , 30. S. 494.!

Rackel. Altes, lausitzisches und schlesisches Adelsgeschlecht,welches Einige aus dem gleichnamigen Sitze in der Lausitz unweit Ba-ruth, Andere aus dem Hause Ibsdorff im Wohlau'schen, welches dieFamilie noch 1628 inne hatte, herleiten, doch sass das Geschlechtschon 1553 zu Küpper im Saganschen. Dasselbe erwarb in Schlesien,so wie in der Ober- und Nicdcrlausift ansehnliche Güter, und kam auchnach Ostpreussen. Franz v. Rackel auf Küpper war um 1553 dessaganschen Fürstenthums Landesältester und Commissarius, und Georgv. Rackel und Ibsdorf auf Bernsdorf 1628 Hauptmann der Herrschaf-ten Carolath und Beutlien. Nach Anfange des 18. Jahrh. kommtGünther Ehrenreich v. Rackel auf Kochsdorf als Landesältester desFürstenthums Sagan, und ein v. R. als gräfl. promnitzischer Präsidentdes Consistoriums zu Sorau vor, auch war ein v. R. 1739 herzogl.holstein. Vice-Kammerpräsident und Ober-Kriegsrath. Der Stammblühte fort und sass noch 1720 zu Tilitz im Sorau'schen, 1748 zuSchöneiche, 1782 zu Logau unweit Lauban, und 1789 zu Quolsdorfbei Rothenburg. Von den Sprossen des Stammes haben Mehrere inder k. preuss. und in der kursächs. Armee gestanden.

Sinapius, I. S. 745 und II. S. 900. Gauhe, I. S. 1765. Zedier, 30. S. 497. Estor,Ahnenprobe, S. 403. v. Uechtritz, diplom. Nachrichten, VI. S. 74 82. Siebmacher, I.64: v. Rackel, Schlesisch. v. Meding, II. S. 454 und 55. W.-B. der Sächs. Staat. X. 72.

Rackmann v. dem Bongard, Freiherren (Schild geviert mitMittelschilde. Im blauen Mittelschilde ein silberner Schenkenkrug mitgoldenem Fusse. 1 und 4 in Gold zwei gekreuzte, schwarze Streit-kolben, und 2 und 3 eine rechtsgekehrte, gekrönte, grüne Schlange.Die oberen beiden Felder des Schildes sind von den unteren durcheinen rothen Querbalken geschieden). Reichsfreiherrnstand. Diplomvom 8. Juli 1787 für Friedrich Christian v. Rackmann, Capitular zuHervorden und k. preuss. Ilofrath. Der Empfänger des Freiherrn-diploms, dessen Familie in Folge des ihm verliehenen Prädicats: v. demBongard nicht mit den Familien: Bongart, v. dem Bongart, Bongardund Bonngard, Freiherren, so wie Bongart-IIeiden, Bongard-IIeiden,s. Bd. I. S. 554556, verwechselt werden darf, hatte früher, undzwar durch Diplom vom 18. Septbr. 1768, den Reichsadel erhalten.Am 19. Juli 1794 verlieh demselben die Fürstin - Aebtissin von Her-vorden, Friederike Charlotte Prinzessin von Preussen, für ihn und seinemännliche Nachkommenschaft das nach Abgang des Geschlechts derv. Morrien zum Falkenhof erledigte Erbschenkenamt des Stiftes Her-