Druckschrift 
7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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Papier v. Sternfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1710 für Franz Ludwig Pupier, Doctor der Arzneikunde und Land-schafts-Physikus zu Mölk, mit: v. Sternfeld. Der Vater desselben hattesich aus Lyon nach Wien begeben und daselbst als Kaufmann sich nie-dergelassen.

Handschriftl. Notiz.

Pureib. Ein früher zu dem steiermärkischen Adel zählendes Ge-schlecht, welches zu Raba sass. '

Schmutz, III. S. 230.

Purgai, Ritter und Edle. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplomvon 1808 für Ignaz Ernst Purgai, Besitzer der Herrschaft Eibiswaldiu Steiermark, mit r Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, S. 138.

Pnrgauer v. Steyenburg, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom von 1825 für Franz Pnrgauer, k. k. Rittmeister, mit: Edler v.

Handschriftl. Notiz.

Purger v. Purg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Bestätigungsdiplomdes, der Familie zustehenden Adels von 1729 für Michael Purgerv. Purg.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 412.

Purgold, Purgolt, Purgold v. Löwenhardt, Edle. Reichsadels-stand. Diplom von 1645 für Valentin Purgolt zu Wülfersheim , mit:Edler v. Edle v. Purgold kommen schon 1383 vor.. Ein in dieEamilie gekommener, kaiserlicher Adelserneuerungsbrief von 1621bezieht sich auf ein älteres, vom Ii. Maximilian II. gegebenes Adels-diplom. In einer Purgold'sclien, von 1593 bis 1776 gehendenStammtafel kommen v. Purgold in der Wetterau, im Hannoverschen,Ansbachischen, Bayreuthschen, Eisenachischen, Meiningenschen, Go-thaischen, so wie in kurpfälzischen, preussischen, schwedischen, fran-zösischen und lothringcnschen Diensten vor. Letztere schrieben sich:Purgold v. Löwenhardt. Die im Gothaischen lange schon bekannteFamilie Purgold scheint ein Zweig des alten Stammes gewesen zu sein,welcher den Adel abgelegt hatte.

Handschriftl. Notiz. Eine in den Papieren der gotliaisclien Familie Pnrgold erweähntoSchrift: de nobili gente Piirgoldormn war von der Redaction nicht zu erlangen. Siebmacher,y. 345.

Purgstall, Burgstall, Freiherren und Grafen. Altes, krainerAdelsgeschlecht, welches nach Annahme der Familie aus Bosnien stam-men sollte und 1632 den erbländ.-österr. Freiherrnstand, und späterden Grafenstand erlangte. Als Stammhaus wird Burgstall, 3 Meilenvon Laibach, angenommen, und da auch in Tirol ein Schloss die-ses Namens liegt, von welchem eine Familie den Namen v. Burg-stall annahm und aus der 1346 Volkmar, erster Burggraf und Landes-hauptmann an der Etsch, sich: Spaur nannte, so ist es wohl anzu-nehmen , dass letztere Familie eines Stammes mit den v. Purgstall sei.In Oesterreich breitete Meli das Geschlecht schon, wie Gr. v. Wurm-brand angiebt, im 14. Jahrhundert aus, in welchem Philipp v. P. um1354 und George v. P. 1460 lebte. Die fortlaufende Stammreihe be-