1744 ein Graf Paradis der K. K. Maria Theresia in Ungarn Oberst. —Später ist der Stamm erloschen.
Balbinüs, Tab. Stemmat. V. 1. — Gauhe, I. 8. 1577 u. 78 u. FI. 8. 851 u. 52. — Zedier.26. 8. 771 u. 72. — Megerle v. Mühlfeld. Erg.-Bd. 8. 25. — Nuppl. zu Siebm. AV.-B. YI. 6. u. VII. 22.
Parcliem. Altes, märkisches Adelsgeschlecht, ans welchem nurTheodorich v. P. bekannt ist, der 1196 urkundlich vorkommt.
v. Ludwig, ltcliq. Mscptor. IX. 8. 538. — Zedier, 26. S. 824 und 25.
Parchendin, Perckentin, s. Barckentin, Bd. I. 193.
Parchwitz, Freiherren (in Blau ein springendes, silbernes Ein-horn). Altes, schlesisclies Herrenstandsgeschlecht, aus welchem HansHerr v. Parchwitz 1592, wie ein Stammbuch ergiebt, zu Padua studirte.Mag auch die Angabe des Sinapius, dass man das Geschlecht für Zed-litzer halte, weil sich die Besitzer der Herrschaft Parchwitz, ungeach-tet es klar sei, dass sie Zedlitzer gewesen und sich nur nach dem Orteihres Sitzes geschrieben hätten, in Bezug auf eine Familie dieses Na-mens richtig sein, so gab es doch früher eine andere Familie Parch-witz, welche das angegebene Wappen führte. Der Letzte dieses Stam-mes war Christoph v. Parchwitz und Schildberg (im Wartenbergschen).welcher noch 1586 bei dem Leichenbegängniss des Herzogs Georg II.zu Brieg Marschall war.
Sinapius , I. S. 693. — Gauhe, I. S. 1598 und 99. — Siehmacher , I. 29: Freili. v. Parch-witz. — v. Meding, I. S. 425.
Parchwitz v. Merkersdorf, Ritter (Schild der Länge nach ge-theilt: rechts in Roth ein schrägrechts gelegtes, blankes Schwert mitgoldenem Griffe und links in Blau eine aus dem Feldesfusse aufsteigende,silberne Mauer von fünf Schichten, jede zu sechs Steinen, aus welchereinwärts gekehrt ein silbernes Einhorn aufwächst). Erbländ.-österr.Ritterstand. Diplom von 1786 für Johann Parchwitz. Gutsbesitzer inSchlesien, mit: v. Merkersdorf.
Megerle v. Mühlfeld. Erg.-Bil. S. 185. - KnesMe. IV. S. 333.
Pardubitz, Freiherren. Altes, böhmisches Adels- und Freiherren-geschlecht. aus dem gleichnamigen Stammschlosse im chrudimer Kreise.Ernst v. Pardubitz, gest. 1364 zu Glatz, war erst Bischof und dannerster Erzbischof zu Prag. Später erhielt die Familie den Freiherrn-stand und erlosch im 16. Jahrh.
Gauhe , I. 8. 1579 nach Baibin.
Parente. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1847 fürA. J. Parente, Grosshändler in 'Priest.
Handschrift!. Notiz.
Paris (in Silber ein geharnischter Arm, in der Faust ein Schwertführend). Altes, in Pommern und in der Neumark begütert geworde-nes Adelsgeschlecht. Dasselbe besass, ausser dem Stammgute Mandel-kow im Kr. Soldin, welches der Familie schon 1486 zustand, späterauch Falkenstein im Kr. Friedeberg, Sellnow, Poberow und Pleus-hagen im Fürstenthum Camin. Grapitz und Langenböse im Kr. Stolpe,Gross-Gluschen, Temnick u. s. w. — Die ordentliche Stammreihe be-ginnt mit. Karsten v. Paris, welcher 1486 als Landeshauptmann vonPvritz starb und schon mit dem Landgute Mandelkow bei Stettin be-