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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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mischen, welches ursprünglich in Blau drei silberne Pfähle zeigte, bei-fügte. Durch die schweizerischen Freiheitskriege verlor das Geschlechtseine beträchtlichen Güter in der Schweiz und zur Zeit der Reforma-tion wendeten sich die Sprossen des Stammes als Anhänger der Refor-mation nach Schwaben. Um 1650 theilte sich die Familie mit den dreiSöhnen des 1684 verstorbenen Stadtpflegers der Reichsstadt Esslingen,Johann Heinrich Palm: Johann David, Johann Heinrich TL und Jona-than P., in drei Linien, von welchen die mittlere von Johann Hein-rich IT. (gest. 1710), k. k. Niederlags-Verwalter, gestiftete mit dessenbeiden Enkeln: Eberhard Heinrich, gest. 1796, bad. Geh.-Rath undChristian Heinrich, gest. 1819, wieder erlosch. Diese mittlere Linieund die jüngere blieben im Freiherrnstande und wurden 1738 in diereichsunmittelbare Ritterschaft der deutschen Reichskreise Schwaben,Franken und am Rhein aufgenommen. Die ältere Linie kehrte wiederzur katholischen Kirche zurück, erwarb in Schwaben die Reichsgraf-schaft Uleraichheim und die mit Landeshoheit verbundene Reichsherr-schaft Holxen-Gundelfingen, und wurde auch in den k. k. Landen an-sässig. Der Stifter dex - selben, Johann David, gest. 1721, k. lc. Geh.Referendar, Hofkammerrath und General-Ki'iegs-Commissariats-Direc-tor, leitete 1683 mit dem Grafen Rüdiger v. Starhemberg die Verthei-digung Wiens gegen die Türken und rettete dem Kaiser Leopold I. dieReichskrone Ungarns in dex - Mitte der feindlichen Heere. Neben an-deren Belohnungen erhielt er dafür das Reichsindigenat in Ungarn undseine Nachkommen wurden Magnaten des Kgr. Ungarn. Seit 1711 be-sass diese Linie auch die Landstandschaft im Herrenstande, sowohl inOesterreich unter der Enns, als auch in der Grafschaft Tirol und seit1724 in Böhmen, Mähren und Schlesien. Johann David's Sohn, CarlJoseph I., s. oben, gest. 1770, wurde Reichsgraf und der Sohn dessel-ben, Card Joseph II., erlangte, wie angegeben, den Reichsfürstenstand.Mit dem Sohne des Letzteren, dem Fürsten Carl, ist 14. Decbr. 1851der Mannsstamm der älteren, fürstlichen Linie erloschen. Die nochfortblühende freiherrliche Linie stammt von dem obengenannten, 1740verstorbenen Freih. Jonathan ab. Durch zwei Söhne desselben, Jo-seph Christoph, gest. 1781, lxerzogl. württenxb. Geh.-Rath, und JohannBaptist, gest. 1791, herzogl. wüx'ttenxb. Land-Obei'jägermeister, schiedsich dieselbe in einen älteren und jüngeren Zweig. Von den zwei Söh-nen des Ersteren: Fx'iedrich Christian, gest. 1807 und Carl AixgustChristian, gest. 1809, lc. württemb. Kammerherrn, stammen die jetzigenGlieder des älteren Zweiges ab; der jüngere Zweig umfasst die Nach-kommenschaft von seines Stifters (Johann Baptist) Sohn, Carl Jonathan,welcher als herzogl. saclxs.-meining. Geh.-Rath 1829 starb. Der jetzigePersonalbestand beider Zweige findet sich in den geneal. Tasclxenb. derfreihei*rl. Häuser.

Gaulie, II. S. 846 und 47. X. geneal. Handbuch 1778. S. 152 und 53 und Nachtrag I.8. S7. Jacobi , 1800. I. S. 40597. Megerle v. Miihlfeld , S. 7 und Erg.-Bd. S. 25, 84 und185. Masch, 8. 119 und 20. Geneal.-histör.-stat. Almanacli. 1832. 8. 454 und 55. Gast,Adelsb. des Kgr. Württemberg, S. 28791. Gotli. Hofcal. und geneal. Taschenbuch. 1836,S. 182, 1848 S. ISO, 1849, 8. 173 und 1865. Taschenbuch der freih. Häuser, 1859 S. 56469, 1863, 8. 68284 und 1865. Suppl. zu 8iebm. W.-B. III. 6. VIII. 6. IX. 6. und X. 3.Txjroff , II. 51: Gr. P. und 280: Est. P. - W.-B. der Kgr. Württemb.: E. H. v, I», - W.-B,d. sächs. Staaten; F. H. V. P. IV, 17.