v. Lang, S. 195. — G-eneal. Taschenbuch der froih. Häuser, 1848. S. 27U und 71 undB 803. S. G79 und 80. — W. -13. des Kgr. Bayern, III. 72 und v. Wolcko.ni . Abthoil. 3. —». Tief nur, bayer. Adel, II. 5G und S. 49 und tiroler Adel, Tab. 15 und S. 13. — Kne.ichke,IV. S. 32G und 27.
P.ilbitzki, auch Freiherren. Altes, pommernsches Adelsge-schlecht, welches Micrael als „ein Geschlecht der Freyen" aufführt.Jürgen Palbitzki war um 1601 herzoglicher Rath und vorher Bürger-meister zu Stolpe und Matthias v. P„ welcher zuerst als Freiherr vor-kommt, 1649 Minister der Königin Christina von Schweden und wurdevon derselben mit mehreren Gesandtschaften betraut.
Micrael, S. 511. — Gauhe, I. S. 1572 und 73. — N. Pr. A.-L. V. S. — Diplom. Jahrb.■für den Preuss. Staat, 1841. Abtli. 2. S. 110. — Siebmacher , Y. 165: v. P., Pommer. —Ir. Meiling , HI. S. 477.
Palckel v. Sternfeld, auch Ritter. Erbländ.-österr. Adels- undRitterstand. Adelsdiplom von 1762 für Franz Anton Palckel, Post-■neistcr zu Kremsicr in Mähren, wegen seiner Verdienste hei der Bela-gerung v. Olmütz, mit: v. Sternfeld und Ritterdiplom von 1776 fürDenselben.
Megerle v. Mühlfeld , S. 238 und Erg.-Bd. S. 184.
Paleck. Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, dessen Wappen: inSilber ein rother Pfahl, aus dem 14. Jahrh. in der Domkirche zu Wtirz-burg unter den Ahnen des Erzpriesters Reinhard v. Cospod (Kospodt)sich findet. •—
' Saloer, S. 140 und Tab. 8. Nr. 22. — t>. Medintj, TII. S. 478.
Paleske, Freiherren. Freiherrenstand des Kgr. Proussen. Di-plom vom 7. Febr. 1822 für Nathanael Ludwig Paleske, Herrn desRitterguts Spengawsken u. s. w. und für den Neffen desselben, WilhelmP. — Ein ursprünglich aus Ungarn stammendes Geschlecht, welchesfrüher Palesky geschrieben wurde und aus welchem zuerst Martin Pa-lesky, geb. 1597 und gest. 1669, vermählt mit Maria van Wallen,bekannt ist. Dasselbe, zur reformirten Kirche und zur holländischenGemeinde gehörig, siedelte in verschiedenen Zeitabschnitten über Thornnach Danzig über, wo es zu den Pätriciern zählte und auch die deutscheEndung des Namens annahm. — Natbanael Ludwig Paleske, geb.1756 zu Danzig und gestorben 1844 zu London, widmete sich frühdem Handelsstande, verliess. verwaist, im Jünglingsalter die Vaterstadt,um ins Ausland zu gehen, nahm daher das kleine väterliche Erbe mit3 sich, Hess sich, nach einer Reise durch Frankreich und andere Länder,in London nieder, wo er bereits 1781 das britische Staatsbürgerrecht| erlangte und seitdem als näturalisirtcr Engländer dort lebte. Thätig-; keit und Ausdauer mit weiser Sparsamkeit hatten ihm ein Vermögenverschafft, welches ihm erlaubte, sich schon 1814 von allen GeschäftenI zurückzuziehen und vielen Nothleidenden grossmüthig zu helfen. 1817* kaufte er im Heimathlande das Rittergut Sprengawsken und spätermehrere andere Güter, auf welchen und abwechselnd in Danzig er 1820auf einige Zeit seinen Wohnsitz nahm. Besonders in Rücksicht desVerdienstes, dass er sich durch Anlegung eines Theils seines Vermögensin Gütern um jene Gegend erworben, erhielt er, wie angegeben, denFreiherrnstand, ging aber bald darauf nach England zurück. Aus seinen