Druckschrift 
7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
Seite
28
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drei Töchtern, ein Sohn, Robert, geb. 1856, entspross; Freiherr Leo-pold, geb. 1829, Herr und Landmann in Tirol, ist Herr zu Raiza inGalizien, Freiherr Ferdinand, geh. 1840, steht in der k. k. Armee undFreiherr Heinrich wurde 1844 geboren.

Gencul. Tnsclionb. der frcili. Hnuser, 1856, S. 47780 und 1863. S. 67678.

Pachaly. Böhmischer Adelsstand, im Kgr. Preussen anerkannt.Adelsdiplom vom 22. Aug. 1730 für Gideon Pachaly, Rathsmann zuBreslau und Bestätigungsdiplom des, der Familie zustehenden Adelsvom 5. Jan. 1752 für die Gebrüder Gideon und Johann v. Pachaly.Letzterer erlangte 1. Decbr. 1752 das Incolat und war Herr auf Pe-terwitz im Ncumarktschen und Sadewitz im Breslauischen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 395. N. Pr. A.-L. V. S. 356. Freih. v. Ledebur, II.S. 178. - W.-B. des Kgr. Preussen, IV. 15.

Pachelbl-Gehag, Paclielbel. Böhmischer- und Reichsadelsstand.Böhmisches Adelsdiplom von 1610 für die Vettern Wolfgang und Alexan-der Pachelbl, mit dem Prädicate: v. Gehag (ein der Familie gehöriges,anderthalb Stunden von Eger liegendes Hauptgut) und mit vermehr-tem Wappen und- Reichsadelsdiplom von 1759 für Georg WilhelmPaclielbel. herzogl. Pfalz-Zweibrückenschen a. o. Gesandten und bevoll-mächtigten Minister am k. französischen Hofe. Eine ursprünglichböhmische Familie, welche 3. Juli 1528 einen kaiserlichen Wappen-brief erhielt. Dieselbe, welche neben Gehag auch die Güter Pogrodund Herrloss besass, wurde später, der protestantischen Religion wegen,von den Jesuiten verfolgt, zum Auswandern genöthigt und musste ihreBesitzungen verlassen. Die Auswandernden gingen zuerst nach Fran-ken und liessen sich in Wunsiedel nieder, später aber nach Ansbach,von wo ein Abkömmling der gleich anfänglich in zwei Aeste getheiltenFamilie, nachdem der eine Ast 1747 erloschen war, in der Person desGeorg Wilhelm v. P., s. oben, sich nach Zweibrücken begab und amherzogl. Hofe Anstellung fand. Sein hinterlassener, einziger Solm, Hein-rich Christian Friedrich v. P.-G., geb. 1763, wurde 1785 herzoglichzweibrückscher Kammerherr und Regierungs-Assessor, sowie Attachebei dem Departemente der auswärtigen Geschäfte, verliess aber bereits1787 die zweibrückschen Dienste, ging auf Reisen und kam nach Schwc-disch-Pommern zu seinen zwei daselbst verheiratheten Schwestern. Beider dortigen Regierung 1788 als Referendar angestellt, stieg er 1789zum Regierungsrathe und 1810 zum Kanzler und wurde, nachdem dieseProvinz an Preussen gekommen, 1817 Chefpräsident der Regierung zuStralsund. Seit 1828 lebte er a. D. in Berlin und widmete sich litera-rischen Arbeiten. Der zweite Sohn desselben, August Heinrich v. P.-G.,k. preuss. Oberstforstmeister zu Arnsberg, setzte den Stamm, nebenzwei Töchtern, durch drei Söhne fort.

lugler , Biograph., Y. S. 275. Biederstedt , Nachrichten von Schriftstellern in Neu-Vor-Pommern und Bügen, 1822, S. 98. v. Hellbach. II. S. 198 und 99. N. Pr. A.-L.,IY. S. 19 und 20. Freih. v. Ledebur , S. 176.

Paclier. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1623 für dieGebrüder Matthias und Bartholomaeus Pacher aus den kaiserlichen