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zu Oberheid im Landkreise Düsseldorf und noch 1633 zu Schirpenbrucliim Kr. Solingen sass.
Freih. v. Ledebur, II. S. 175.
Overschie, Overschie-Wisberg, Overscliie-Wisbecq. Freiherren.
Reichsfreiherrenstand. Diplom vom 10. Jan. 1676 für die gesammteFamilie. — Altes, niederländisches Adelsgeschlecht, welches im Jülich-schen das Gut Owerbach an sich brachte. — Theodora verw. Freifrauv. Overschic- Wisbecq, geb. Grf. v. Ilochsteden, wurde, laut Eingabed. d. Overbach im Reg.-Bez. Aachen, 20. Juni 1829, unter Nr. 74 in dieFreiherrenclasse der Adelsmatrikel der preuss. Rheinprovinz einge-tragen.
Freili. v. Ledebur, II. S. 175. — "\Y.-B. der Preuss. Rheinprovinz, I. Tab. 93. Nr. 185und S. 86.
Ow, Freiherren. Reichsfreiherrenstand. Diplom vom 6. Sept.1681 für Franz Carl v. Ow, Felldorfscher Hauptlinie, kurbayr. Ober-Jägermeister, und für die Häupter der wachendorfschen und hirlingen-Hauptlinie. —• Altes, reichsfreies Geschlecht der schwäbischen Ritter-schaft, welches schon im 12. Jalirli. in Urkunden Ober-Schwabens vor-kommt. Im 14. Jahrb. blühte die Familie bereits in zahlreichen Linien:zu Wachendorf, Felldorf, Hirlingen, Neuhaus, Bierlingen, Freudeneggu. s. w., welche nach und nach bis auf die felldorfsche, aus der spätereine neue Linie zu Wachendorf hervorging, wieder erloschen sind.Der nächste gemeinschaftliche Stammvater der beiden jetzt blühendenLinien war Freih, Joseph Clemens — ein Sohn des obengenanntenFreih. Franz Carl — Dircctor der Ritterschaft im Ganton Neckar-Schwarzwakl. Derselbe erkeiratheto mit der letzten Tochter aus demHause Hirlingen das Besitzthum der hirlinger Linie und, nach dem Todeseiner ersten Gemahlin, mit der Erbtochter aus dem Hause Wachen-dorf auch die wachendorfschen Güter. Yon seinen Söhnen setzte Freih.Marquart Max zu Felldorf, vermählt mit Maria Antonia Freiin Rothv. Schreckenstein die Linie zu Felldorf fort und Freih. Otto zu Wachen-dorf und Bierlingen, vermählt mit einer Freiin v. Speth, stiftete dieneue Linie zu Wachendorf. Der neueste Personalbestand der Familiefindet sich in den Taschenbuch der freiherrlichen Häuser. Ausser denRittergütern Wachendorf, Bierlingen und Hohenberg im Kgr. Württem-berg besitzt das Geschlecht auch verschiedene Lehen, Güter und Guts-antheile unter badischer und sigmaringenscher Landeshoheit.
v. Hcittstein, III. S. 352—55. — v. Lang, S. 194. — Cast, Adelsb. d. Kgr. WürttembergS. 283—87. — Geneal. Tascbenb. der freih. Häuser, 1856. S. 475—77 und 1863. S. 674—76.Siebmacher, I. 116. v. Aw, Schwäbisch und Suppl. zu Demselben IV. 20. — Tyroff, I. 279.—W.-B. d. Kgr. Bayern III. 71 u. v. Wölckern, Abth. 3. S. 191 u. 92. - W.-B. d. Kgr. Württemb.S. 34 und Nr. 120. — v. Hef ner, bayer. Adel, Tab. 50 und S. 49. — Kneschke, I. S. 321.
Owexer. Reiclisadels- und Ritterstand. Diplom von 15. Juli1778 für den Augsburger Banquier Owexer. Derselbe besass die burg-auischen Rittergüter Lentishofen und Renhardshofen, hatte in derGrafschaft Bregenz eine blühende Kattunfabrik errichtet und liess, wieim Diplom ausdrücklich angegeben, auf eigene Rechnung in den kaiser-lichen Münzen zu Günzburg und Hall viele Millionen Thaler prägen.