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Ottenfeld, Otto v. Ottenfeld (im Schilde eine aufsteigende Spitze,rechts und links von einem Löwen begleitet und unten ein in der Faustein Schwert schwingender Arm). Ein in der Oberlausitz im 18. Jahrb.begütertes Geschlecht, welches bereits 1720 zu Berthelsdorf bei Lau-ban und noch 1774 ebenfalls bei Lauban zu Mauerecke, Mittel-Thie-mendorf, Winkel u. s. w. sass. — Anton Otto v. Ottenfeld war 1742k. böhmischer Forstmeister zu Parduwitz und der Bruder desselben,Ignaz 0. v. 0., k. Jäger auf der Herrschaft Brandeis a. d. Elbe. KudolphOtto v. Ottenfeld, zu einer anderen Linie des Geschlechts gehörend, standin k. ungarischen, ein Bruder desselben in k. polnischen Kriegsdienstenund ein anderer Bruder, Johann Georg 0. v. 0., war Herr der Ritter-güter Mittel-Thiemendorf und Unter-Gerlachsheirn.
trauhe, 31. S. 839 und Freih. v. Ledebur, II. S. 174.
Ottenfels, genannt v. Gschwind, Freiherren (Schild geviert mitMittelschilde. Mittelschild der Länge nach getlieilt: rechts in Blau einvorwärts sehender, geharnischter Mann mit offenem Visir und goldenerKrone, welcher in der Rechten einen Scepter hält und die Linke in dieSeite stemmt: Stammwappen; links in Gold der freiledige Oberleibeines einwärts sehenden Bären mit goldenem Halsbande und einem vondemselben herabhängenden Stück Kette: Gschwind: 1 u. 4 in Rothzwei schrägrechte, silberne Balken und 2 u. 3 in Silber eine auf Felsenerbaute Burg mit drei Zinnenthürmen und einer über dem mittlerenThurrne schwebenden, goldenen Krone). Erbländ.-österr. Freiherrn-stand. Diplom vom 20. Aug. 1710 für Wolf Jacob Otto v. Ottenfels,Herrn auf Gurnitz in Kärnten. — Altes, kärntner Adelsgechlecht, auswelchem Johann Sigmund v. Otto 1643 als ständiges Mitglied in Kärn-ten anerkannt wurde und durch Diplom vom 20. Juli 1653 den Reichs-ritterstand mit dem Prädicate: v. Ottenfels erhielt. Von ihm stammteder obengenannte Freih. Wolf Jacob und der Sohn des Letzteren ausder Ehe mit Maria Eleonore v. Mitnacht, Freih. Wolf Franz, k. k. Land-rath jund ständiger Verordneter, wurde von seinem Oheim, JohannMartin Freih. Gschwind v. Pockstein, k. k. Feldmarschall, dem Letz-ten seines alten 'Geschlechts, als nächster Agnat, durch Testament, mitder Verpflichtung, seinem angeborenen Namen und Wappen Namenund Wappen der erloschenen Familie v. Gschwind hinzuzufügen, zumErben der Fideicommissgüter Töschldorf und Labeck in Kärnten einge-setzt und nahm mit kaiserlicher Erlaubniss vom 4. März 1719 Namenund Wappen der Freiherren v. Gschwind an. Freiherr Wolf Franz,gest. 1751 , war in erster Ehe vermählt mit Maria Franzisca v. Hai-deck, und aus dieser Ehe entspross Freih Franz Joseph Anton, geb.1703 und gest. 1764, Herr auf Töschldorf und Labeck, k. k. Land-rath in Kärnten, verm. 1729 mit Maria Anna Grf. v. Gäller, geh. 1710und gest. 1756. Von ihm stieg die Stammreihe, wie folgt, herab: Freih.Franz Xaver Johann, geb. 1742 und gest. 1808, Herr auf Töschldorfund Labeck, k. k. Kämmerer und innerösterr. Regierungsrath : ersteGemahlin: Aloysia Freiin v. Kulmer zum Rosenpichl, geb. 1751, verm.1771 und gest. 1779; — Freih. Franz Xaver, geb. 1778 und gest.1851, Herr auf Horvaczka in Croatien, k. k. Kämm, und Geh.-Rath,