260
Geszewski.
Glasau.
sitzer von Schweppenburg, Warburg u.andern Gütern ward am 9. Juni 1714in den rittermässigen Adelstand erho-ben mit dem Zusätze v. S. Auch zuKaesbach (Mühlheim) 1855. Marienthal(Altenkirchen) 1855. Overath (Mühlheim)1855. Rath (ibd.) 1855. Unkel (Neu-wied) 1855. Weyerbach (Altenkirchen)1855.
Gczcwski. Kommen 1777 im Laueu-burgschen vor; auch Geschau-Gezewskigenannt (I. 256.).
Gfrörer von Ehrenberg. Ilohenzollern-Hechingensche Nobilitirung von 1850.
Giegling von Ehrcnwerth. JohannNopomuk G., fürstlich HechingenscherHof- u. Iieg.-Rath, vom Fürsten v. Ilo-lienzollern-Hechingen am 27. Apr. 1807mit dem Prädikate v. E. geadelt.
f Gieraltowski (W. Jastrzembiec.) InSchlesi en.
Gierczynski (I. 259.). (W. Gerald,vergl. Slonecki.)
Giese (I. 259.). ad. I. Aus West-phalen stammend. Zu diesem Ge-schlechte gehört Philipp Wilhelm Frh.v. G. a. Luzmanstein, k. BaierscherKämmerer. (Wppb. d. Königr. Bayern III.7.) Derselbe adoptirte den k. Baier-schen Legationsrath Friedrich AugustKoch Edlen v. Teublitz, der unter demNarnen v. G. den 28. Oct. 1815 in denFreiherrenstand erhoben wurde. (Wap-pen d. deutschen Freih. u. adel. Fa-milien I. 165.). ad II. Der erwähnteLieut. v. G. im 31. Inf. Reg. ist derSohn des am 30. Dcbr. 1855 verstor-benen General-Major a. D. Hans Wil-helm v. G., der im J. 1843 in den Adel-stand erhoben wurde. Ill.Vermuthlich ei-ner andern Familie v. G. gehörte 1800die Insel Hiddensee bei Rügen. IV. Gise.(Quer getheilt; oben in Gold ein wach-sender rother Löwe, unten in Blau 2silberne Querbalken; aus dem Helmewächst der Löwe halb hervor.) EinDanziger adeliges Patriziergeschlecht,aus welchem Thielemann v. G. 1537Bischof von Culm und 1539 Bischofvon Ermland wurde.
Gilgenheimb (I. 259.). In Schle-sien: Endersdorf (Grottkau) 1847.Franzdorf (Neisse) 1854. Kuschdorf
(ibd.) 1854. Schwansdorf (ibd.) 1854.Schwierse (Oels) 1847.
Gillern (I. 259.). Böhmische Frei-herren seit 1732 (das beschriebene qua-drirte Schild mit einem Mittelschilde,worin ein Tiirkenkopf. Dorst Schles.Wppb. uro. 318.).
Gilowski (I. 260), auch Gilewski.(W. Kotwicz).
Gilsa (I. 260.). Ein Zweig der Fa-milie wurde 1812 vom Könige Hiero-nymus von Westphalen in den Frei-herrenstand erhoben.
Gimnig, nicht Gimming (I. 260.).In Westpreussen: Kleczewko(Stuhm)1820. Johann Friedrich Wilhelm v. G.1840 Rittm. a. D. u. Salz-Factor inSchwetz.
Ginkel (I. 260.). Die IrländischeFamilie Ginkle de Reede, welche denBesitztitel Earl of Athlone führte, istim Jahre 1844 ausgestorben, und einesund desselben Stammes und Wappensmit den Grafen und Freiherren v. Reede(II. 269.)
Ginz. Vergl. Rekowski (II. 280.).
Girt gen. v.Gerhard (1.260.). ImGrossherzogth. Posen: Franz v. Ger-hard 1835 auf Orlowo (Inowraclaw),1846 auf Kawenczyn (ibd.), lebt gegen-wärtig als Rentier in Berlin.
Gisclie (I. 260.), Giesche. (Quer ge-theilt; oben gespalten, vorn in Blau 3goldene Sterne 2. 1, hinten in Silberein rother Löwe, unten in Roth einesilberne, schwarz ausgefugte Zinnen-maner mit 3 Thürmen; aus dem ge-krönten Helme wächst zwischen 2 Flü-geln ein Windhund hervor.)
Glaffey (I. 261.). Adam FriedrichG. 1748 in den Reichsadelstand erhoben.
Glandorf (I. 261.). Das freiherrli-che Wappen ist mit dem v. Varendorf-schen zusammengesetzt, so dass das 1.und 4. Q. das Stammwappen, nämlicheinen Stamm mit Eichelzweigen zeigt,das 2. Q. das Varendorfsche Helmbild,nämlich einen Fuchs zwischen 2 Strauss-federn, das 3. Q. den VarendorfschenSchild, und zwar im oberen Theile desquer getheilten Feldes einen schreiten-den Löwen.
■j- Glasau (I. 261.) (In Silber ein