Druckschrift 
2 (1855) L - S
Entstehung
Seite
174
Einzelbild herunterladen
 

174 Ostrzew.

zuja). Ossowo (Conitz) 1820. Es bleibtnoch näher zu bestimmen, welchemdieser Geschlechter folgende Güter inPreussen angehören : Borziskowo (Schlo-chau) 1779. Falkenau (Eosenbergl. Frey-walde (ibd.) Grochowo (Conitz) 1779.Jacobau (Rosenberg). Januschau (ibd.)1728. Lanken (Schlochau) 1779. Os-trowitte (Schweiz) 1779. Parzyn (Co-nitz). Eeinholdsgut (Osterode). Schmieg-walde (ibd.). Sordachen (ibd.) 1752.

Ostrzew. (W. In Eoth ein schräge-rechts gestellter goldener Baumstamm ;oben und unten abgehauen, mit 5 ge-stümmelten Astenden an den Seiten;auf dem gekr. H. 5 Straussfedern.).

Oswald. (Im rothen F. ein silber-ner, oben und unten von einem Sternbegleiteter Sparren.). Friedrich Gott-lieb v. (). aus einer Schlesischen Fa-milie, f 1823 als General-Major. Erbesass in Preussen; Eauschnick (Hei-ligenbeil) 1820.

Othcgraven, Oetengraven, O. vonImstenraeth. (Im silbernen F. ein ro-thes Schlangenkreuz. Berndt Taf. XCII.184. Fahne I. 311. Nach Siegelab-drücken quadrirt 1 u. 4 Q. statt desSchlangenkreuzes ein Ankerkreuz. 2 u.3 Q., goldenes oder auch schwebendesgemeines Kreuz im rothen F. in derersten Feidung ein Mohrenkopf.). Tho-mas v. O. ward 1836 als Generallieut.pensionirt. Mehrere seiner Söhne sindund waren höhere Ofliciere in der Ar-mee. Ein Cölnisch-NiederrheinischesGeschlecht: Broenberg. Imstenraedt1690. Mühlenbach 1724. Uebach 1762.

Otocki. (W. Dolenga). Stanislaus v.O. wurde 1784 galizischer Freiherr und1797 galiz. Graf. Im GrossherzogthumPosen: Gogolewo (Schrimm) 1854.

Ottendorll'. Christoph Just v. O. war1654 des Münsterberg. Fürstenthumsund Franckensteinschen Weichbilds Lan-des-Deputirter.

Ottcnfeld. (AufsteigendeSpitze; rechtsund links ein Löwe, unten Arm mitSchwerdt.). Philipp Joseph v. O. -j-10. Nov. 1774, einen Sohn' hinterlas-send. In der Ober-Lausitz: Ber-thelsdorf (Lauban) 1720. 1714. Hay-nich (?) 1774. Mauerecke (Lauban)

Ougier.

1774. Mittel-Thiemendorf (ibd.) 1774.Winkel (ibd.).

f Ottenstein. (Im goldenen F. 3blaue Schräglinksbalken.). Zu Anfangdes 18. Jahrh. mit Anna Margarethav. O. vorm. mit Arnold v. Hövel aus-gestorben. Im Na ss au sehen u. Sayn-schen. Bilden u. Friedenwald im GrundeSelbach 1510. Hadamar. Junkernthal(Altenkirchen) 1651. Reififenberg 1400.Stöcken (Altenkirchen). Thal (ibd.)1630. 1710.

Otter von Otterau. (Schrägbalken,worin ein brauner Otter, darüber Gold,darunter blau gewellt. Siebm. IV. 139.).Wenzel O. v. O. f 7. Oct. 1614 alsals Eathsherr zu Schweidnitz.

Otterstedt. (Im silbernen F. ein grü-ner Baum, auf welchem 2 Vögel sitzen;nach einem Siegel vom J. 1509 nur einVogel.). In der Mark Brandenburg,besassen sie im Teltower Kreise: Bru-sendorf 1451. 1780. Dahlwitz 1576.1767. Genshagen 1583. 1663. Jühns-dorf 1725. 1767. Löwenbrueh 1451.1613. Pramsdorf 1672. 1712, Rangs-dorf 1785. Rudow 1599. 1615. Schö-now 1600. In Pommern: Wahlendow(Greifswald) 1850.

j Ottitsch. Ottitscli, Ottetz, Ottitschv. Taulensee. In Preussen: Gröben,Gr. (Osterode). Kirsteinsdorf (ibd.).Schrammen (Rosenberg). Taulensee(Osterode). Sordachen (Lyk.).

-j- Ottlcbcn, Odeleben. Noch im J.1664 gehörte ein Major O. wegen desRittergutes Sillstedt (Osterwieck) zuden adelichen Ständen der GrafschaftWernigerode. Nach dem Halberstädt-schen Lehnsregister von 1311 belehntmit Beckendorf und Ottleben (Oschers-leben). Die v. Odeleben besassen Kl.Förstgen in der Ober-Lausitz.

Otto. (Im blauen F. ein Mann, dereinen Anker auf der Schulter trägt; imrechten Obereck ein Stern.). Anton v.O. 1793 General-Major und Cominan-dant v. Cosel -j- 1797. In der Ober-Lausitz: Halbendorf, Kreckwitz, Pe-tershain (Rothenburg).

Ougier. (Im blauen Schildeshaupteein mit den Hörnern nach oben gekehr-ter silberner Halbmond; unten im ro-