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2 (1855) L - S
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173
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Osterhausen.

Ostrowski.

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Osterhausen. (GoldenerSchrägrechts-balken in einem oben rothen. untensilbernen F. Siebm. T. 144.). In Sach-sen und Thüringen: Böhlen (Weis-senfels) Iii 14. 1708. Gatterstedt (Quer-i'urth) 1591. 1014. Gleina (ibd.) 1591.1(561. Imnitz. Kreipitsch (Naumburg)1591. 1661. Lockwitz, Ob. und Nied.(Altenburg) 1627. 1692. Moderwitz(Weimar) 1705. Nickern 1627. 1682.Oldenrode. Poderschau 1614. 1675.Reinhartsgrimma (Meissen) 1627. Rü-ben (Leipzig) 1708. Rudelsburg (Naum-burg) 1591. 1661. Steinau 1707. Wa-gau (Weimar) 1651.

-} Osterholz. Entweder Ende des16., oder Anfang des 17. Jahrh. ausge-storben. Im J. 1562 wurden die Brü-der Matthias und Christoph v. O. be-lehnt. In der Altmark: Osterholz1436. 1562. Schwarzenholz 1527. 1562.(Beide Osterburg).

Ostermann. ( Im goldenen F. einPalmbaum nach dem Baronsdiplom von1721 und ein mit 3 Sternen belegterQuerbalken, darüber der wachsendeRussische Reichsadler, darunter derPalmbaum, nach dem Grafendiplom vom9. Mai 1730.). Der bekannte RussischeGrossadmiral Graf Andreas (in der TaufeHeinrich Johann Friedrich) v. O. isteinem bürgerlichen Geschlechte derStadt Bochum in der Grafschaft Markentstammt, (v. Steinen W. G. III. 146.).

Osterwyk. (Im silbernen F. ein ro-ther Schrägbalken. Siebm. V. 129.).Herrmann v. 0. 1734 Fähnrich im Reg.Dohna. Zu einem andern Geschlechtegehörte Hugo v. O. (Im Siegel 3 Lilien),der 1441--1476 als Freigraf des Ves-tes Recklinghausen erscheint.

Ostheim, Marschall v. O. (Im silber-nen F. ein schwarzer Sägebock, oderein Tischgestell. Siebm. I. 101. V. 98.),Aus diesem der fränkischen Reichsrit-terschaft, besonders des Canton Bau-nach angehörigen Geschlechte, welchesdas Erbmarschallamt von Bamberg be-kleidete, haben mehrere in der Armeegedient. Der am 13. Aug. 1813 ver-storbene Hauptm. v. O. besass in S c h 1 e-sien: Burgwitz (Trebnitz).

Ostischau, (Im schwarzen F. 3 sil-

berne Schrägrechtsbalken.) auch unterden Namen Frankenau, Frankenowski,Bolomin, Bolominski, Selesen, Sele-sinski genannt. In Preussen: Bo-leinen (Osterode), Döhlau (ibd.). I)o-jacken (?). Frankenau (Neidenburg).Grosskau (Osterode), Koschlau (Nei-denb.). Lemanken (?). Marattken (Sens-burg). Myhlen (?). Rosoggen (Sensb.).Sackstein (Mohrungen). Selesen (Os-terode).

Ostmann, Ostmann v. der Leye. (InRoth ein brauner sehrägrechts gelegterEichenstamm mit 2 Blättern. Grote E.

II.). Sie werden im 18. Jahrh. zu denadeligen Familien Westphalens gezählt(Heinemanns Staats- und Reise-Geogr.VIII. 212.) und zwar zum MiinsterschenAdel. Sie besassen auch Eigenbehö-rige in der Grafschaft Tecklenburg (Köl-sche Grafsch. Tecklenburg S. 187.).

Ostoja. (W. In Roth 2 mit den Rüc-ken gegen einander aufgerichtete gol-dene Halbmonde, und dazwischen einblankes Schwert, die Spitze unten; aufd. gekrönten H. 5 Straussfedern.).

Ostrometzko. In Preussen: Kl.Bolumin (Cuhri).

Ostrorog, v. Scharfenort-Ostrorog(W. Nalencz). Früher auf Scharfenort-Ostrorog (Samter). Die Gebrüder Adam,Martin und Alexander erhielten 1783die Bestätigung des Galizischen Gra-fenstandes.

Ostrowicki, Ostrowitzki. Ostrowiecki.(W. Topor). In Preussen: Eilernitz,Kl. (Graudenz) 1782. Gronowo (Thorn)1782. Gronowko (ibd.) 1782. Studa(Löbau). Wierzbowo (Culm). Zwora-den (Neidenburg).

Ostrowski. I. (W. Grzymala). Ausdiesem Geschlechte war Anton Erzbi-schof von Gnesen (f 1784.). II. (W.Korab). Auf Lubierzyn (Gonitz) 1779.

III. (W. Rawicz). Aus dieser Familiewurde Thomas Adam, ehemaliger poln.Kronschatzmeister den 5. Jun. 1798 inden Preuss. Grafenstand erhoben. (KöhneI. 75.). Gorki-Domskie (Schubin) 1854.Gultow.y (Schroda) 1854. Retkowo (Schu-bin) 1854. IV. O. gen. Bieberstein(W. Rogala). In Preussen: Moithie-nen (Orteisburg) 1780. V. (W. Niec-