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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
1985-1986
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lS 85 Zettritz. Ze,schwitz.Diener ^nna i6i8> erschoß; (a)Oß-»vald. Bremischer Land-Rath; (z)Eberhards welcher 9. Söhne nach sichgelassen. Johann des vorhergedach.ten Heinrichs Bruder, fienge die Liniezu Ochrenhausen an, die sich her-nach zum Gagehorn genennec undnoch jetzo blühet.

Zettritz.

Ein uhraltes Adeliches Geschlechtin Schlesien/ woselbst es sich schonvor langer Zeit in die Häuser Ro-Ni«sberg^L.orenyberg/ Langenhelmdorfalle z.inSchweidnitzischcnFürsteuthum, und Zxaristh im Iau-rischen Fürstenthum gelegen, vertheilet. Zu erst führet /.»c-e Hermannenvon Zettritz Burggrafen zuNimptschZlnno rzi^.an; Ein ander dieses Nah-mens wird in einem viplom-ue Kö-nigs ^enceslsi tn Böhmm äe^n-no 1Z69. als Zeuge angeführet undHof-Richter und Burggrass zuNtmptsch genennet. Von Sebastianvon Zettritz Königs Uu6c>vici inUn-garn CammerherrN/ ist aus der Histo-rie bekannt, daß er seinen Herr»/ alsderselbe ^nno 15,6 in dem unglückli-chen Tressen bey Mohacz jämmerlichumkommen / stets zur Seite gewesen/aber denselben nicht retten können.Herrmann III. von Zettritz aufLangenhelmsdorf der FürstentümerSchweidnitz und Iauer KöniglicherMaimrechtS- Beysitzer, Landes Ael-tistec und oftmahlicher abgeordne-ter am Käyserltchen Hofe, florirteums Jahr i6zo. Schieß

Zetjchwitz.

Eine ansehnliche Adeliche Familie

Adcl.I.exicon,

Zetmktz . 7986

in der Ober-Lausitz, woselbst sie dieGüter Vassliy, Pijciobewilz Sa-ritjch :c. bcsitzet.Man findet von der-selben in Lausly. t^je-ckw.Z'. ///. />. undHeinrichenvon Zetschwitz ans Milckwitz, Hof-richtern zu Bautzen zu Anfang desvorigen 8ecu>i und Johann Heinrichauf Baselitz aufgezeichnet/ welcherletztere 1717. als Clostervotgtzu Marienthal verstorben in welcherLkarge ihm sein Sohn gleiches Nah-mens lucceüiret.

Zetwitz.

Diese alteAdelichcFamilie in Fran-cken hat sich heut zu Tage auch imVogt-Lande auf dem Rittersitze El-ster auögebreitet.Von derselben istGe-orge Zcnno 12Z5. zu Würtzburg aufdem Turnier erschienen. Ein ande-rer dieses Nahmens MarggräflicherVrandenburgischer Hof - Marschall/wohnetedem zu Anspach ^1^01485.angestelltem Turnier bey. Sittich,Ritter, ließ inKäyserli-

chen Diensten wieder die Ungarn seineTapferkeit sehen. Margarerha,, Aeb-tißinzu Himmelöcron, verließ Zcnna7499. dieses zeitliche. Hanß wurdevon jobsnns kriclerico, Churfür-sten zu Sachsen, izzz. zu einemOber-Aufseher derMüntzcn in demVoigtländischen Creyse verordnet.Sebastianverwaltete ^nnoi;88 dieLl«rgs eines Königlichen Appells-rion-Raths in Böhmen. Job st waranfangeRittmeister unter dem Bran-denburgischen Marggrassen ckberco^.l.ibiucle, mischte sich aber nachgc-hendö tn die Grumbachische Händel,und erschoß den Bischoss zu Würtz-burg Melchior Zobeln, worauf ihmdie Bauern sollen verfolget und er-Rrr schlagen