!76i Tfchirnhaußen:
gewesen/ nach des letzteren Tode aberjn ein fanatisch Wesen verfalle«/ The-ologische Schafften heraus gegeben/sein väterliches Stamm- Gurh Krlp-pitz verkauffet/in fremde Länder gcrei-setz und endlich ums Jahr 1651. zu El-ding in Preussen sein Leben beschlossen.Dessen Leben ist in den so genanntenUnschuldigen Nachrichten vonTheologischen Sachen -4». ,7/4ausführlich von mir be-schrieben zu lesen.
Auch ist in Schlesien ein AdelichGeschlecht von Tscheschrviy be-kannt, so nach /.«c-e Bericht aus demHause Weißig im Saganischen Für-srenthum gelegen/ hergestammet/ vonwelchem Christoph auf Kunitz^ano16 5 8. als des Hertzogs zu Liegnitz undVrieg Hof-Marschall floriret hat.Schles Thron-
Tschirnhaußen.
Diese ansehnliche Adeliche Familiein Schlesien und in der Lausitz stam-met aus Böhmen her, allwo sie schonvor langen Zeiten den Freyherren-Stand geführet, ^.nno 1457. hattesie im besagten Reiche einen kr-ecs- ^den?. Streit mit denHerrenvon Po- ^diebrass und als Königl-allislsus selbi-gen entscheiden wollen, ist er aufdemStuhl mit einer Unpäßligkeitüberfal-len worden daran er gleich verstorben,wie solches in der SchlestThron.erzehlek, und dieTschirnhäuser Aärenhäustr nennet.David Freyherr von Tschirnhauß undPolckenhayn ist ^.nno 1610. Landes-hauptmann der Grafschasst Glatz ge-wesen, wie beym t//.
zusehen. Sein Va-ter Hanß Freyherr auf Gräfenstein,Schönfeld/ Friedland rc. ist ^unoAdel, l-oxieou.
Tschudii. 1762
-614. als Kayserl. Rath undCam-iner-Her: verstorben.
Jn Schlesien haben sich die vonTschirnhauß in vorigenZeiten aufdemRitter-SitzeliVederau iinSchweid-nitzischen Fürstenthum ansäßig ge-macht, worauf 1664. GeorgeSiegmund als Landes-Aeltesier derFürstenthümer Jauer und Schweid-nitz floriret.
In der Öber-Lausitz wird Joachimvon Tschirnhauß ^nnc, 154z. unterdie Hof, Richter, und! Friedrich aufKießlingwalde1592. unter dieAmts- Hauptleute zu Görlitz gezehlet,von dem letzteren ist allem Ansehn nachgezeuget worden: Christoph Chur-SächsischerRath und Senior derRit,terschafft in der Lausitz, verein Vatergewesen Ehcenfried Walthers aufKießlingwalde und StoltzenbergChur-Sächsischengeheimden Raths,der sich durch seine Gelehrsamkeit undWissenschasst sonderlich in k^yl-c-zund Ivlschemsriciz einen großenRuhm zu wege gebracht. Er ist170z. im 57sien Jahre seines Altersverstorben; dessen ausführliche Le-bens-Beschreibung ist in der ersten^Fortsetzung des AeglerischenSchauplatzes, ingleichen ins«^'historischen, wie auch im /ie-der Gelehrten zu lesen.
Tschudii,
Dieser Adlichen Familie in derSchweitz Genealogie führet Luceli-nuzvon soksnne her, welcher ^nno906. von dem König I.u6ovicc> freyund edel erkläret, und von der Aebtißinzu Seckivgen mit der Stadt Glaris,samt dem dazu gehörigen Thal, soll be-lehnet worden seyn. Desselben Sohn,K.ullolj>tm5,wird Mayer oder MajorKkk von