,6y5 Stubenberg.
ben ihr Geschlecht fortgepflantzet.L«ce/. Z'. /// Burgen!,
vdm Schwab. R. Adel.
Stubenberg.
Eines der ansehnlichsten Gräfli-chen Häuser in der Steyermarck; vondessen hohen Alterthum unterschiedeneDocumerirs ////?.
zu lesen. Es besitzetdaselbst von sehr langen Zeiten her dasEcbschcncken-Amt,und hat sich auch inOesterreich ausgebreitet. Die or.deutliche Stamm - Reihe wird mitWulffingern umö Jahr l ooo. ange-fangen ; deffen jüngerer Sohn glei-ches Nahmens, hat sich mit Marga-retha,Hertzogin in Kärndten, vermäh-let. Von denselben siammete herWolffgang, ein Vater l)^uIKngi,der iz19« als Bischoff zu Bam-berg mit tode abgangen; 2) Uirici,welcher die Linie in U?urmberg an-gefangen, so zu Ausgang des 17. 8e-culi erloschen; z) rncienc!, welcherdie Linie in Rapffenberg gestifftet,und einen Sohn, sacobum, gezeuget,der gegen Ausgang des 14. 8ecub diecbzi-ge eines Landes-Hauptmanns inSteyermarck beseffen. Von deffenNachkommen hat Johannes, Kay,serskriüerici III. Camnier-Herr, dieHerrschafften Räckelsburg, Schwan-berg, Hohlenburg, Heßbach undGaiffarn eingebüsset, weil er an denHändeln seines Schwieger-Vaters,Andrea Naumkiechers, deffen Le-ben und Thaten in unserm HistoüschenHelden-^exiao zu lesen sind, mit Theilgenommen. Friedrich hat ums Jahr1401. als Ertz- HertzogS Albern inOesterreich Ober-Hof-Marschall ge-lebet. Frantz war 1700. Kay-serlicher würcklicher geheimder Rath,
Stubi ck. i6ys
Landes. Hauptmann der GrafschasstGörtz, und ^llessor des Jnner-Oester-reichischengeheimden Raths. Seinältester (söhn, Leopold, wurde ^nno1708. zu Grätz, da er Mittags ausdem geheimdcn Rath6-c!olleßio nachHause fahren wolte, von 2 bekanntenGrafen angefallen, und von dem einenzu einem Duell ausgefodert; als eraber solches abschlug, bekam er 2 tödt-liche Stiche, daran er bald darauf sei.nen Geist aufgeben muste. George,ein Bruder oder naher Anverwandterdes kurtz vorhergedachtcn Frantzen,starb t^nno 1702. ohne Erben, nach-dem er dem Kayser, als würcklicher ge«heimder Rath, Cammer-Herr undLandes - Hauptmann in der Steyer-marck, getreue Dienste gethan. Vonseinen Geschwistern hat Otto, Kayser-licher Cammer-Herr, änno ,675.das Zeitliche gesegnet, und 6 Söhnenachgelassen. Von dieser Linie stam-met auch Adolph Willhelm her', dernoch^nno 1712 bey dem KönigeinPohlen und Churfürsten zu Sachsen,.^ugulko, die Stelle eines Cammer-Herrn bekleidete.
///.
^ Z'. ^ A.e^in,
ieyth. iLurop. Spaug.
Abelss). ^
Stubick,Stübich,Stibich.
Diese Adel. Familie in der Steyer-marck, so von dem Kayser I.enpoläoden Gräflichen Charactcr erhalten,hat sonsten, wie beym zu se-
hen, den Beynahmen von Spielfeldgeführct. Deren Stamm - Reihewird mit solenne angefangen, wel-cher ums Jahr 1520. gelebet. Znunsern Zeiten llontte nach Ansang desitzigen Leculi Johann Christian,Graf
von