IZYI Saldern.
Braunschwcigischcn den abgestorbe-nen Rittcrsitz Saldern an der Fuse,welcher endlich 1696. an Her-zog August Wilhelm zu Braun-schweig verkaufst worden. Er leb-te noch ^nnc, 879. Heimard von i<o-lis und Saldern befand steh ^nnoyzz. mit in der Schlacht, welche dieTeutschen bey Merseburg den Hun-nen lieferten. Amelbrecht von Sal-dcrn wohnte ^n. 1042. dein zu Halleangestellten Thurnier bey, und bewiestfür dem Kayser und den Thurniec-Vögten, daß er aus dem RömischenGeschlecht der Rostner entsprossen.Er war damahls Ritter, und heyra-thete nachgehends Hildam von Vi-nenburg. Hanß,Bode,Burckhard,Hanß der Schwartze und Hanß Leu-cker genannt, die Saldern waren ^n.1272. auf dem Land-Tage zu Braun-schweig. Siegfried genannt mit derKrücken, war Hertzoglicher Braun-schweigischer Obrister, und blieb ^n-no iz7z.in dcr Schlacht wider Grafvttonem von Schaumbnrg, nach-dem er 2. Jahr zuvor die Stadt Lü-neburg eingenomnwn. Burchardvon Saldern, Hertzog Erichs zuBraunfchweig Rath, gerieth mit demBtfchosfzu HtldesheiM/fobanne IV,wegen des Schlosses und des AmtesLauenstcin, welches seinem Vater,llennco von Saldern / von demStisfte war verfetzet wordenen grosseStreitigkeiten, und suchte bey denHertzogen zu Braunschweig Hülsse;diese kündigten hierauf 15,9.dem Bischoff Krieg an, welcher erstnach 4. Jahren beygeleget wurde.Matthias, Chur-BrandenburgischerHauptmann zu Lehnin, Rath undOber-Cammerer, hat die Platten-bürg gn fein Geschlecht gebracht, und
Salhaufen.
/tnn» 1575. das Zeitliche gesegnet.Hanß Siegfried lebte noch ^nno67L. und hat durch feinen Sohn,Hanß Adam, in dem Brandenbur-gifchen sein Geschlecht fortgepflan-tzet. GpanZenh.Adelsp. /".//.
Salhaufen.
Von dieser vornehmen AdclichmFamilie, so schon 12Z7. von demKayser den Freyherrlichen ebsr^ckersoll erhalten haben, hat AbrahamHysemann eine Genealogische Be-schreibung verfertiget, welche Chri-stian Friedrich der Aeltere von A-schenfeld Königlicher Richter derStadt Außig in Böhmen biß aufsJahr 1654. cominuiret, woraufsie zuDreßden gedruckt worden. In der-selben wird deren Ursprung aus Ita-lien her geführet, und vorgegeben,daß sie zuerst dcksjscez cle ge-heißen, nachgehends aber den Nah-mcn Galhusen oder Galhausenvom Schlosse 8alu22o erhalten,nachdem Käyser sulilmanuz II. das-selbe dem Ritter geschen-cket, welcher ihn, da er auf der Fluchtin dem Wasser in Lebens-Gefahr ge-rathen, errettet und aufsein Pferd ge-hoben. Pecccnstein hingegen, wieauch ^lveller zuWolsf-rtngen in der^nno 1^77. heraus ge-gebenen Beschreibung und andereMeißnische Scribenten melden, daßsie Sächsischer Ankunfft sey, und ihrStamm-Schloß S allhausen zwi-schen Naumburg und Dessau an derSaale gestanden habe, so in denKriegs-Zeiten zerstöret worden, wor-aufsie sich in Meißen in der GegendOschatz niedergelassen, das SchloßSallhausen angebauet, und nebstl an-