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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
1135-1136
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HZ5 Oelßnitz.

ursachte durch die Befehdungen grosseUnruhe/ zog sich aber nicht allein denVerlust seines väterlichen Gutes In-singen/ sondern auch einen frühzeitigenTod ZU/ welcher 5558- zu Hall inSchwaben erfolgte. George Fried-rich ließ sich im dreyßig,jahrigen Krie-ge im Braunschweigischen nieder, undverkausste seine in Francken gelegeneGüter. Sein Sohn gleiches Nah,mens, Freyherr von Oeffner, wardChur - Hannoverischer General-Lieu-tenant, und blieb -69z. in derSchlacht bey Landen in Braband, indem 72. Jahre seines Alters.

Im Hertzogthum Bremen wohner'elne Adeltche Familie «Offen, oderOffner genannt, welche schon seit^n-no izoo. in dem Lande Kedingen ge-wohnet. Von dessen Nachkommenstorirte ^nnc> 1708. Anton Heinrichauff Schkölisch bey Skade, als'Schwedischer Rittmeister,

Oelßnitz.

Eines der ältisten Adclichen Häuserin Meisten, welches vor Alters Ra-then, an der Elbe, und den ZIlebee,(so nachmahls an Graf Alexandernvon Leißnig verkauffet worden,) be-sessen; Heutzu Tage aber das Ritter-Gut Döbertitz im Amte Plauen inVoigtlande im Besitz hat. Es magauch das Voigtlandische StädtleinOelstmy von dieser Familie denNahmen haben. Zuerst weiß manOßwalden von der Oelßnitz anzufüh,ren , derselbe besaß ums Jahr 1490.Hantchen, Welcke und andere Ritter-Güter bey Bischoffswerde, und wardHnno 1502. in der Befehdung des

Oertzen. nz6

Böhmischen Barons Georgens vonGuttenstein ( welche in dem 1717kmJahre von Ivl. Senfften beschriebenund herausgegeben worden) gefan,gen. Nachgehends war Friedrichvon der Oelßnitz, als Hertzog Geor-gens zu Sachsen Cammer - Iunckerbekannt; Er ist nach dessen TodeMarggräflicher BrandenburgischerOber,Hof-Marschall worden, in wel-chem Character er eineGcsandschafftam Chur-Sächsischen Hofe155z. verrichtet, davon in-nM»^».

zu lesen. Heinrich Chri-stoph von der Oelßnitz hat ^nno 1Ü17.als Dechant zu Wurtzen fioriret.^ Gchoctgens Histor. der StadtXVuvyen»

Oertzen.

Von dieser alten Adelichen Fami-lie in Nieder-Sachsen, wird gemeldet,daß Nicol in einem Briefe des Her-tzogö von Mecklenburg Güsirow sich/mno 129z. als Zeuge unterschrieben.Stephan von Oertzen desPfaltz-Gra-fen Casimirs Rittmeister ist.^nno1577. mit 267. Pferden in Franckreichgezogen, wie Gsxmgenberg imAdelst)iegel es mit aussgezeich«net. Caspar war ^nno 1646. Ertz«Vischöfflicher Bremischer Rath undAbgesandter, nachgehends aber Drostzu Pinneburg. Johann Carl hatHnoo 1676. als Dänischer Obrisicrin dem Tressen bey Lunden sein Lebenverlohren. Hanß Ernst war ^nnoi7i2.Preußischer Land-Rath,und00171s. florirte einer von Oertzen, alsHertzoglicher Hollsteinischer Cam-mer-Herr. Adelst).

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