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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
1115-1116
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iii5 Nißmiz.

schafft zu Coburg Hofmeister gewesen,und nachgehe,idöHos-Marschall wor-den, wie Hönn berichtet. Chnstianbat 1590. dem von den säch-sischen Hertzogen gestiffteten Ordenwider das Fluchen nebst andern vonAdel unterschrieben, davon beym/>6/s vom Ritter-Orden/>.zusehen. Zu Ausgang des vorigenLsculi florirten George Heinrichals Fürstlicher SachsenburgischerHofmeister,und ^.ndolsch HeinrichalsFürstlicher WeissenfelßischerCam-mer-Iuncker und Rittmeister derGarde. Nach Anfang des itzigenLeculi war einer dieses GeschlechtsGräflicher Promnitzischer Hofmei-ster zu Sorau und Rudolph Heinrichvon Nischwitz auf tNehrsdorfstwird ^ nno 1714. Obrist-Lieutenantgenennet, welcher aber der vorherge-dachte ehemahlige WeiffenfelsischerCammer-Iuncker und Rittmeisterseyn mag. Hönn Coburg.Lhron.

/. /. H. Grosiers LaustH.

Nißmiz.

Eines der ältesten und ansehnlich-sten Adelichen Häuser in Thüringenund in Meisten. Berthold und Fried-rich von Nißmiz Gebrüdere habenHano 1449. das Burg-Lehn zuNaumburg von Hertzog Willhelmmzu Sachsen empfangen; beyde haben^riac, 1458. das Schloß und Städ-lein Freyburg an der llnstrutt gegendas Schloß und Städtlein Nebraan besagten Hertzog vertauscht, da-von die Briefe noch in Original, ver-Handen, gleichwie auch solches Mül-ler in umständlichanführet. Gedachter Friedrich istärmo 1464. mit seinen Kindern von

Nosiitz. ms

den Carmelitern in die Brüderschaftaufgenommen worden, dergleichenauch änno l468.vonden Lene6iSi.

nern zu Mtmmeleiben gescheben.krunn der jüngere Edler Herr zuQverfnrt, verleihet ^nn« ,4^?. Ot.ten und Heinrichen von NißmizSchloß und StadtNebra, und behältsich das suz apercursevor. Alö^nno,6oi. Hertzog Johann George zuSachsen hernach Churfürst, seineReise in Italien unter dem Nahmeneines Cavalliers Hansens von Nißmizanträte, führete denselben George vonNißmiz als Hofmeister; es ist solcheReise in Weckers DreßdnischerChronic curisux beschrieben. Nach,gehends wurde dieser George Chur-Sachsischer Rath, und Ober-Hostich«ter zu Leipzig; er besaß Nebra, Bir.kich, Weischlitz und andere Güthermehr, und hinterließ Christophen, derChur-Sächsischer Obrister worden.Rnaut ^///».

Es ist diese Familie übrigens nichtzu conüinächen mit dem AdelichenGeschlecht von Nisthrmy, von wel-chem an seinem Orte nachzusehen.

Noftitz.

Eines der ältesten und ansehnlich-sten Adelichen und nunmehro theilsFreyherrlichen und theils GräflichenHäuser in der L.ausuz, Schlesienund Böhmen. Grosser benen-net ///. /. 4^. seiner A.ausiff.Merckw. z 2 Ritter-Güther, so die-ses vornehme Geschlecht zu unsernZeiten, nemlich ^nno 1715. nur inder Lausitz besessen ; deren Stamm-Hauß ZTldstiy ist in der Ober-Lausitzgelegen, und heut zu Tage denen vonZiegler gehörig, Hrmo 1657. hat es