Landsb erg.
Landöberg, Landöpcrg.
Dieses Nahmens ist eine alte Ade,liche Familie im Rheinlande bekannt/obwohl Humbracht von derselbeneine Stamm-Tafel verfertiget. Siewird von den Scribentcn unter dieThurnicrS - Genossen in den ältestenZeiten gezehlet; auch hat sie sich imMn Seculii in Oesterreich ausge-breitet; deren ordentliche Stamm-Reihe sänget mit Conrado
änno 1144. an; von dessen Nach-kommen sind unterschiedene Stadt-meisier zu Straßburg und Bischöff-liche Straßburgische Hauptleute inden Städten gewesen/ gleichwie siein selbigem Btschoffthum ansehnlicheGüter und theils den Freyherrlichencbsi-sÄer an sich gebrachthat. Siefioriret auch noch heut zu Tage da-selbst. /.
Landsberg.
Eines der ältesten und vornehm,sie» Adeltchen und nunmehro Frey,herrlichen Häuser in WestphaleN/deren Stamm-Hauß gleiches Nah-mens im Hertzogthum Bergen zwi-schen Angerort und Werden gelegen.Es ist von der vorhergehenden Fa-milie im Wappen unterschieden.Schon im XV. 8eculo ist es in sol-chen Ansehen gewesen, daß das Dom-Capitul zu Hildesheim 1482.Bcrtholdum zu ihrem Bischoff er-wehlet, welche Würde derselbe auchzu Verben erlanget?. In den fol-genden Zeiten hat sich diese Familiein die in der Grafschafft Schauen-burg gelegene Häuser Errvitte undXVormstall vertheilet. Von je,ner Linie war Dietrich ^nno 166s.
Lands chad. K74
Obcr-Drost in Westphalen und hin-terließ Frantz Iosephum, auf wel-chem >698.1» Erwehlung einesBischoffs unter den Competenten zuOßnabrück l<eklexic>n gemacht wur-de. Er ließ sich aber an seinem La-nonicar gnügen, gab seine Stimmedem Hertzoge Carolo von Lothringen,und nahm bey demselben die Stelleeines geheimdcn Raths an.1700. ward er von dem Bischoff zuHildesheim zum I'rXslclenten der Re-gierung und Hofraths-Lollcgii er-nennet, auch Jahres draufnach Romgesandt, worauf er 1704. Dom-Probst zu Hildesheim worden. FrantzDietrich Joseph und Frantz CasparFerdinand Domherren zu Oßnabrüg^nnc» 1709. waren vermuthlich des,sin Söhne.
In der Nieder-Lausitz ist eine alteFreyherrliche Familie Schenck vonLandsberg in Flor, siehe Schenckvon L.andsberg.
Landschad von Steinach.
Von dieser uhralten Adelichen Fa-milie im Rheinlande meldet Hum-bracht, daß der AnHerr aus Meistsin in der Bischöffe von WormsDiensten gekommen, und von ihnendas Hauß Steinach am Neckar zuLehn erhalten, davon er und seineNachkommen sich geschrieben. Con-rad von Steinach ist n6z. alsBischoffzu Worms verstorben. 6«.
rechnet diesen Bischoff zu dernunmehro Frcyherrlichen Familievon Steinach in der Steyermarck,von welcher an seinem Orte nachzu-sehen, und scheinet er mehrern GrundalsHumbracht zuhaben, nachdemdie Meißnischen Scrtbenten derAde,Ee z lichen