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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
713-714
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7-z Hund.

Schlosse Orhausen bey Qverfurt ver-siorben. Sein Sohn August Ale-xander Vincenz hat bey seinem ^nno,715. erfolgten Tode einen männlt-chen Erben hinterlassen. 2) HaustLudwigs aufPrathe bey Wittenberg,der L.nno 1699. als Chur-Sachsi-scher Obnst-Wachtmeister mit todeabgangen, einen Sohn hinterlassend;llud z) Ludewig Dietrichs, Rittmei-siers, dessen Sohn Friedrich Ludewigauf Ebersbach und Siebenhufen, Kö-niglicher Pohln. und Chur-Sächsi-scher Obrisier zu Roß worden.

In Sachjett hat diese ansehnlicheFamilie auch schon in den ältesten Zei-ten llor-ret, und findet man in^t/M-« lub 1492. Han-

sen Hund als Land-Voigten in Sach-sen aufgezeichnet, welcher Jahresdrauf mit Chur-Fürst Friedrich demWeifen ins gelobte Land gezogen.Uzgnu, Hund starb 1519. als88. Ibeol. voÄ. und kkotellL zu Leip-zig, und meldet z«

von ihm, daß er ein Sächsischer«Adel gewesen.

Im Hertzogthum Craitt sind dieHunde aufRückeistein schon vor lan-ger Zeit abgestorben«rcdesHeryogth. Evaitt, /.

lk. /,s.

In Hessen sind vormals die Hun-de von Airchbevg in Flor gewesen.Gise Hund von Kirchberg hat^nnoi4?5.die belagette Stadt Neust tapf-fer äclsnäiren helffen, wie Span-gcnberg im Adel-Sj). 22^.berichtet. Von Georgen Hund vonKirchberg wird 24/. gemeldet,baß er Z^nno 1529. mit Pfaltz-GrafPhilippen am Rhein zum Entsatz derStadt Wien mit 100. gerüstetenPferden gezogen.

Hund. 714

Heinrich Hund von Falckenbergwarilirerellwetals^nno l2O2.Bi-schoffConrad zu Würtzburg ermordetworden, davon in krili, Lbron.^urci-burg. in Vira Lon^scli zu lesen;ob selbige aber zu der Familie vonHund in Francken oder zu vorbesag-ten Hunden in Hessen gehöre, kan mannicht sagen.

Hund von Wenckheim zumAltenstein.

Diese alte Adeliche Familie lnFrancken, und insonderheit im Cobur-gischen ist von den vorhergehenden un-terschieden, gleichwie sie auch ein anderWappen,nemlich einen Pferde-Kopfs,und jene einen Hund führet; den zwey-ten Beynahmen hat sie von demSchlosse Altettsteitt, 2 Meilen vonHilpershausen gelegen, angenommen,mit welchem WolssHund von Wenck-heim ^nno 1496. beliehen worden«Mit diesem wird inc^die StaiMReihe dieses Geschlechtsangefangen; dessen Sohn Bur-chard oder Bernhard, wie er von eini-gen genennet wird, der Walprechtsro«de erkaufst hat,ist Churfürsten Johan-nis zu Sachsen Rath,und wieSpan-genberg im Adelst), t".64.von ihm rühmet,ein besonderer Liebha-ber und Beförderer des GöttlichenWorts gewesen. Von seinen Söh-nen ist Hanß,Hertzog Johann Ern-stens zu Sachsen Rath worden; derälteste Nahmens Christoph, ist amHofe Churfürsts Johann Friedrichszu Sachsen erzogen und nachgehendsals dessen Hauptmann mit ihm in derSchlacht bey Mühlberg ZVnno 1547.gefangen worden. Er istz^o. 15 9 z.als Fürstlicher Cantzelley - Rath zuZ z Würtz-