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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
567-568
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Hackeborn. 56z

567 Hackeborn.

nen Grund, wie man denn auch beykeinen LNarckischenfindet, daß die Hacken in der Marckvor Zeiten waren Nüssen oderNliM genannt worden, den Nah-men Hacke aber von einer besondernBegebenheit zu Marggraf Walde,mars Zeiten erhalten hätten. VonJoachim Hacken meldet oberwehn-tec />. /.c. daß er ^.rmo,4zo.dieRitter-Güter Stansdorff'und Gtols» an die von Strohbandverkauftet un zuSpandau wohnhasf-ttg gewesen, tz88. war Otto

Hacke ans Bergen und Briefen, alsChur - Brandenburgtscher Amtsver-weser zu Cottbuß bekannt. Wiganddiente ^.nnc, 1614. dem Chur-HauseBrandenburg als Obrister. t^uno,690. besaß Heinrich die cbarge ei-nes Cantzlers bey dem Fürsten zu An,Halt-Köchen, und Ernst Ludewig aufMachenow (unweit Berlin gelegen)gieng ^nno 171z» als KöniglicherPreußischer General, Major undCommendant zu Berlin mit To-de ab.

Es zehletauch eine AdelicheFamilie Hacke unter die AdelichenGeschlechter in Hollsiein, es füh-ret selbige einen Hahn und nicht einenBären-Beisser, wie Rnauc /. c. mel-det,im Wappen, ob sie aber noch da-selbst florire, kan man nicht sagen.Hollst. Adel. Chron./'. 4^-

In Schwaben ist auch vor Altersein Adelichcs Geschlecht dieses Nah-mens in Ansehen gewesen, von wel-chem Albert ^ano iz68. unter diePröbstc zu Ellwangen gezehlet wird.

ä'pep. ///.

Hackeborn.

Eu>e der ältesten und ansehnlich-

sten Adelichen Familien im Hertzog-thum Magdeburg, welche vor Zei-ten denGräflichenLbaraÄsr gesühretund sich von Gottes Gnaden ge,schrieben, wie in Stam-

buche /. ^7. ausführlich davon zulesen, woselbst auch gemeldet wird,daß sie ihre Residentz zu Helpede beyEißleben gehabt, und zugleich Wip-pra, nebst ihrem Stamm, SchlosseHackeborn, 1. Meile von Kroppen.städt gelegen, besessen. Heut zu Ta-ge besitzet sie in dem so genanntenHoltz-Crayße die Güther Nahren-dorff) Scaßfurth,Suhldorff:c.Zuerst ist vor andern Ludolph anzu-führen,derselbe ließ knno nis. in demTreffen beym Welphsholtze seineTapfferkeit sehen,wie inSpangenb.MannssiEhtON.davon zu lesen.Lu-dewig hatteHertzogö Boleslai Calvizu Liegnitz jüngste PrintzeßinzurEhe,welche ^n. 1278- mit Tode abgangen;weil auchAlbrechtFriedrich undHansvon Hackeborn GcbrüdereaufSornundSerchabeyGörlitz^. 1426. Mspruch auf das Schloß Pribuß ge-macht, und deswegen mit dem Her-tzoge zu Sagan in Streitigkeiten ge-rathen, wie Grosser in Ä.ausiy.LNerckw. anführet, so er-

hellet daraus, daß diese vornehmeFamilie vor alten Zeiten auch inSchlesien floriret, und von dar sich inder Lausitz ausgebreitet gehabt Habs.Ivleckuiläis von Hackeborn dieHcili-ge, so das Buch geistlicher Gna-den und Gstenbahrung geschrie,ben, hat ums Jahr 1280. gelebet,^nno 1564, war Elisabeth Aebtißinzu Quedlinburg, und 1Z70.siorirte Friedrich, welcher zuletzt denGrafen-Stand geführt. Um ebendiese Zeit waren Albin und Ludwig

bekannt,