Gruna.
eines Raths bey demHertzoge zuWür- ^tcnberg. Gpangenb. Adelst).//. Z'. ///. ^ <^7.
ZZurgemeistev von Schrväb.^cichs-Adel.
Gruna^Grün (von der)
Diese Adeliche Familie in Massenist nach Anfang des XVI. 8cculi aus»erPfaltz dahin gekommen/ und fin-det man zu erst Fritzen als Chur-Sachsischen Cammer-Iuncker/ undHeinrichen als Amts-Hauptmannenzu Haynigen ums Jahr 1560. auf-gezeichnet. Hanß Christoph üorirteünno 1716. als Königlicher Pohlni-scher und Chur-Sächsischer Ober-Forst-und Wildmeister zu Annaburg.I68r. RttUUt in
Am Chur-Pfältzischcn Hofe waränno 1620. Johann Christoph vonder Grun aufWiedersperg als geheim-der Rath und Cantzler bekannt.
Günterodt/ Günderode.
Diese Adeliche Familie lloriret inMeisten, Hollsiem, Rheinlande,Thüringen, Voigtlande, Franck-furt am Mayn:c. von derm Ur.sprung weiß man nichts zu sagen.Hnmbracht in der 52. 7^6. von^hein.Adel, undim^-/?.Ic^,5o fangen deren Stamm-Reihemtt Iona von Günterode an,und mel-den, daß er ^nno 1465. mitHertzo-ge Albrecht zu Sachsen als Cavallierzum H.Grabe gcreiset, wiewohl ge-dachte Reise bekannter mästen ^nno1476. geschehen, und Müller inseinen (welcher selbige
und des Hertzogs Comitat sorgfaltig
Günterodt. 554
beschreibet,) keines von Günterodedabey gedencket. Doch aber könnenwir diese Familie noch weiter hinausführen, denn es befindet sich im Alten-burgischen Hrcbiv ein vocumenc 6s^,nnc> i zz9. vermöge dessen Dietz«mann Günterod Marggraf Willhel«men die Gerichte zu Botheim abkauf-fet, imd zu Lehn einpfänget, hernach istTilemann Günterodt anzuführen;derselbe war s. U. v. und Landgraföl'bilippi zu Hessen Cantzler, und hatsich in den damahligen Rcligions-undStaats, ^iiÄren vortreflich gebrau-chen lassen, wie Seckendorsts in////?. von ihm meldet, ^nnc,154z. ward er auf den ReichS-Tagnach Nürnberg, Jahres drauf zumKayser,Anno 1545. zu den gefange-nen Hertzog Heinrichen von Braun-schweig geschickt, ^nno 1546.reiseteer mit seinem Fürsten aufden Reichs-Convent nach Franckfurtam Mayn,und ^.nno 1547. folgte er demselbenfreywillig ins Gefängnis: er ist 6,0.15 50. verstorben, und hat von seinerGemahlin, des berühmten Chur-Sächsischen Cantzlcrs v. Limoni;pillonz Tochter 4. Söhne hinterlas-sen, von welchen nach oberwehnterScrtbenten Bericht, die von Günte-rodt zu Franckfurt am Mayn, und imRheinlands herstammen sollen. OttoMoritz ein Enckel vorerwehntcn Ttle-manns wurde Hnno 1649. Obristecund Marschall zu Hessen - Cassel; ersetzte aber seinen Stamm nicht weiterfort; tlcÄorWillhelm gleichfals einEnckel Tilemanns, besaß das Lehn zuSchotten, welches gemeldter seinGroß-Vater erworben, und wurdeReichs - Gerichts Schultheiß zuFranckfurt am Mayn, wie auch einVater Philipp WtllhelmS zu Schot-S z ten,