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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
465-466
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4,6? Gaschin, Gaymanm

Galler ^nno 1640. KäyserlicherKriegs - Raths ° prsellciem gewesen.Siegmund Adam und Christian/Grafen von Galler, storirten zu Aus-gang des vorigen Seculi als Kaiser-liche Cammerherrn. Maximilianaber war Hrmo 1710. Käyserlicherwürcklichergeheimder Rath. Lol/cä?.////?.

Gaschin.

Diese iGräfiiche Familie fioriretheut zu Tage in Ober-Schlesien, all-wo sie die Güter Reichwald/ Fvey-skade:e. besitzet Von deren An-kunfft findet man nichts aufgezeich,net. Hans George, Reichs-Grafvon Gaschin, und edler Herr zuRosenberg florirtc um die Mittedes 17. Leculi als Landes-Haupt-mann in dem Fürstenthum Troppau.Melchior, Schlesischer Cammer-prselläenc,starb 1650. und hin-terließ z. Söhne, die waren i) Geor-ge Adam Frantz, Käyserlicher würck-licher geheimder Rath, und Landes-Hauptmann der Fürstenthümer Op-pelnundRatibor, welcher gleichfallsetliche Söhne gezeuget. 2) Ferdi-nand Otto der H-nno 1701. als ältesterLandrechts-Beysitzer zu Oppeln dasZeitliche gesegnet, z) Rudolph Lan-dcs-Hauptmann in dem FürstenthumTroppau. Gchlest Ehron.Inthdsft «oe.

Gaymann.

Eine Freyhcrrliche Familie in O-ber-Oesterreich, woselbst sie nachWurmprands Bericht von etli-chen 8eculi5 her berühmt gewesen,und die Schlösser Gallspach und

Gei ßmar. 466

Träteneck besitzet. Zuerst wird Con--rad angeführt, welcher ^nno ,209.das berühmte Closter 8. kloriani mitreichlichen Stiftungen beschencket.Heinrich hat schon änno izoo. dasSchloß Gallspach im Besitz gehabt.Dessen Nachkommen auch hernachdie Herrschasst Roßitz in Unter-Oe-sterreich sollen erhalten haben. Jo-hann Gaymann Ritter ist 150z.Ober-Comthur des 8. Jörgen Or-dens zu Mühlsiadt in Kärndken, her-nach aber vomKäyser k^ximilianozum Reichs-Fmsten undGroß-Hoch-meistern des gedachten Ordens ge-macht worden. Erwehnter Käyserwar ihm so gewogen, daß er ihn zumTxecurnren seines 1519. ver-fertigten Testaments zuerst mit er-nannte. Vl?UrMj)v.

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Geißmar.

Eines von den ältesten und ansehn-lichsten Adelichen Häusern in Hessenund in Thüringen. Deren Stamm«Hauß soll das Städtgen Geißmavoder HsfIeißmar 5. Stunden vonCassel gelegen seyn, welches schon ^n-no 912. erbauet worden. /« 60^^bey der Stamm. Reihedieses Geschlechts ist ein Brief äe^nno 1199. zu lesen, in welchem derErtz-BischoffSiegfricd zu MayntzBertholden und seinen Brüdern vonGeißmar seinen Lonlcns ertheilet,daß sie ihr Eigenthum zu Zotenstädteder Kirche zu Hußdorssvor eine ge-wisse Summe Geldes verkauftendürften. Noch vorher^a iiz9. wirdConrad als Zeuge angeführet, daErtz-Bischoff Adelbert zu MayntzP 5 der