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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
457-458
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45 7 Gadenstädt. Gärtringen.

dorff aber hat der Lubeckffche Haupt-mann in seinem eigenen Dorffe aufdem Kirchhofe in Stücken zerhauen.Anno 1592...haben die von Gaben«dorff ihre Güther im Hollstcinischendenen von Pogwifch verkauffet, undsind dazumahl ihrer dreyenocham Le-ben gewesen. Heut zu Tage besitzetdiese Familie in? BraunschweigischendaöGuthSchliestädt,unweitSampt-lcben, und war darauf Anno 1714.noch ein eintziger Zweig am Leben, dernach seines Vaters, Tode gebohrenworden.

Gadenstädt.

Diese Adeliche Familie in Nieder-Sachsen hat ihr Stamm. SchloßGadenstädt im Stiffte Hildesheim,jin Amte Penir gelegen. Heut zuTage besitzet sie im Gandersheimi-schen SLgZelsttt, Bdckensttt, undandere Güther mehr. Deren Alter-thum erhellet schon daraus, daß Bert-hold von Gadenstädt Anno 1272.nebst andern Herren Ritter-Standesdem Land-Tage zu Braunschweig bey-gewohnet, wie im Gvafen-Gaal und pvaun im Adel,es mit angemercket.

Gärtringen.

Eines der ältesten Adelichen Ge-schlechter in Schwaben, von welchen?Ov/kn 1» A. Anto-

nium von Gärtringen anführet, derAnno 1407. verstorben; ^.405. /.a.wird noch einer dieses Nahmens gese-tzet, welcher Anno 1457. mit Todeabgangen, von beyden aber wird ge«meldet, daß sie im Kloster Herren Albbegraben worden. Beyde führen auch

Gaffron. Gailing.' 45»

den besondern Titul eines emenriar-migsri. Vorhero aber findet man inBurgemeist. ?>. vom Gchrväb.R. Adel /. Heinrichen vonGärtringen Anno 1407. einen Edel-Knccht nach damahliger Gewohnheitbenennet. Im itzigen Ssculo üonrkevon dieser vornehmen FamilieIohannHiller von Gärtringen, als Fürstli-cher Würtenbergischer geheimderRath, und Anno 1710. bey allgemei-ner Reichs-Versamlung zu Regen-spurg gevollmächtigter Gesandter.

Gaffron.

Diese Adeliche Familie Korlret inSchlesien, und hak allem Ansehennach von dem Ritter-SitzeGaffvott,im Fürstentum Wolau gelegen, denNahmen bekommen. ck,»c<e meldet,daß die heut zu Tage üorirende vonGaffron aus dem Hause Ober-St«a-dum in der freyen Standes-Herr-schafft Wartcnberg gelegen, herstam-men. Nicolauö aufEllgut ist Anno16 zo. Fürstlicher Regierungs- Rathzu Oelß gewesen, welche Charge kurtzdrauf auch Wcntzel von Gaffron aufIahnschdorff erhalten. Nach An-fang des itzigen LecuU war BalthasarWillhclm anfangs alöDom-Dechantund hernach als Dom-Probst zuMer-seburg bekannt; er lebte unverheyra«thet; ums Jahr 1714. und fol-gendes that sich einer von Gaffron alsKöniglicher Dänischer General-Ma-jor in dem damahligen NordischenKriege durch seine Lravouren hervor,Schloff Lhryn.

Gailing von Altheim.

Eine der ältesten Adelichen Fami-P z lien