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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
399-400
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zy9 Falck'nhayn.

(Zouvsrneurs zu Tiberias bekleidethaben, wie Spangenberg meldet.Siegfried hat sich zu Käyscrs V/enccilai, und IllozuKäysers kriäcriciIII. Zeiten in dem Kriege llgnailllret. Cuntzmann wird beschuldiget/daß er 140c? den Käyser I ri-«jericum, aus dem Hause Braun-schweig mit aus dem Wege räumenhclffen,davon beym

6^«-. zu lesen. Chri-stoph war.4,nno 1510. SchlefischcrFürsten-Rath zu TescheN/ ob er abergewiß zu dieser Familie gehöre / kanman nicht sagen. Übrigens floriretdieses Geschlechte noch im Rhein-lande. Spang. Adelsp. />. //.

Moritz von Falckenbcrg wird be-schuldiget/ daß er als Käyscrl. Obrist-Lieutenant den König in Schwe,deN/Luüzpbum ^äolpbum, in derSchlacht bey Lützen ^nnc» i6zi. er-schossen haben soll. Ober zu dieserRheinlandischen oder zu der Schwe-dischen Familie von Falckmberg(von welcher in meinem 77-^^s 7Voc. gehandeltWird) gehör«/ kan man nicht sagen.

Falckenhayn.

Diese Adeliche Familie in Schle,sten, woselbst sie als eine von den äl-testen und heut zu Tage auch in derOber-Lausitz auf dem Ritter-GutheAießlingswalde lloriret, hat umdie Mitte des vorigen 8eculi theilsdie Freyherrliche und zu Anfang desjetzigen Leculi die Grafliche Würdeerhalten. Zuerst findet man Cumtzen von Falckenhayn aufgezeichnet/welcher. ^nnc> 1569. Burggraf zuCanth gewesen. Christoph hat ün-vc> i6ii.alö Beysitzer des Königlichen

Falckenstcm. 400

Mannrechts in dem Breßlauischcn,und Siegmund ^nno >6s6. als Lan-des-Aeltester in dem LiegnitzischenFürstenthuin llc>riret, Alexander warAnno 1665. General in Holländi-schen Dienste»/und Commendant zuBreda, 1684. war Ferdi-

nand Friedrich,Hertzoglicher Braun-schweigischer gehcimder Rath, undLxcraorchuzir-Luvo^e zu Wien, ^n-na i/oZ. bekleidete Graf Ernst Au-gust die Stelle eines KäyserlichenCammerhcrrns.

Falckenstein.

Diese Gräfliche Familie im Rhein,lande hat ihr Stamm - Schloß undGrafschafft Falckmskein auf demHundsrück gehabt. Sie stammetvon den Grafen von Daun ab, sieheDaun, der AnHerr ist Werner Herrzu Daun gewesen, welcher ums JahrÜ09. gelebet. Sein Sohn Wiricherbte von seiner Frauen Oberstem.Derselbe ist ein Aelter-Vater wo:den,Wirichs von Daun, Herrnö zu O-berstein und Falckcnskein, der mitseiner Gemahlin abgedachtes Schloßund Grafschasst Falckensrein amDonnersberge gelegen, bekommen.Von seinen Enckeln ward >Viricb II.im Bette erschlagen, Lunc, aber setztedas Geschlecht fort, und ward einGroßvater ConradS der^nno iz88-als Churfürst und Ertz-Bifchoff zuTrier verstorben, dessen BrudersSohn^iricb III. Graf zu Falcken-stein, Herr zu Ober,und Willenstetn,Neuen Baimbcrg :c. ward AnfangsChur-PfältzifcherVitzdum zu Am-berg, hernach Chur-Trierischer Rathund Hofmeister, wie auch Amtmannzu Pfaltzeh und endlich des Königs in

Franck-