Zyi Eberhard.
chior Gebrüdere zu Rühmen undHerschdorff haben ^.nno 1547 gele-b«, deren Söhne Joachim und Wi-libald richteten ihrer Güther wegen^nno ,575 einen Vertrag auf, umwelche Zeit Heinrich Hertzogli-cher Rath und Rentmeisier zu Co.bürg gewesen. Friedrich bekleideteHnno 1588. die Stelle eines Haupt-manns zu Jena, und Christoph in sel-bigen Jahre die Stelle eines Amt-manns zu Römhild. Hans Will-helin, Hanß Friedrich und Heinrichbesassen ^nno 1670. unterschiedeneGürher im Altenburgischen.
Sonsten erwehnet auch Müllerin gedachten eines Adeli-
chen Geschlechts von Ertzdorss oderErpdorss; von welchem auchin der Mlüvck. (Lhvomckussonemanführet, der ^nno 1144. als derHartz-Grafen Obristerin der Marcksteh niedergelassen, ob diese Familieannoch florire, kan man nicht sagen.
Everhardt und Mittelburg.
Diese Freyherrltche Familie istnicht zu confuncliren mit demAdeli-chen Geschlecht von Eberhardtin derOber-Lausitz, allwo es Renners?dyrfssund andere Güther besitzet,son-dern sie lloriret in Bayern, und fangetFz-re//»«- /» />. //. de-
ren Stamm-Reihe mit 5licolaoLverkiirclo von Mittelburg an, derein Vater folgender 2. Söhne gewe-sen, Nicolai beygenannt des grossjern und Nicols! beygenannt deskleinern.
der grössere war einberüchmter fLruz und anfangspro-fels. zn Löwen, hernach aber des gross
Eb erhard. 39z
sen Raths daselbst prsssez; er starbHnoo i>z2. seines Alters70.Jahrund liegt zu Mecheln begraben: Erhinterließ folgende Söhne;I)o6k. sskeol. und Abten desPrämon-stratenser-Ordens; Johannen» ei-nen unvergleichlichen Poeten undvratorem, der ^nno l 5Z6. im 25.Jahre seines Alters als Kaysers La-roll V. gehetmder 8ecrecarius verstor-ben; des Königs in Spa-nien Cantzlern in Zütphen und Gel-dern ; Königlichen Spa-nischen Rath und Gesandten zuVenedig; und vonMittelburg Lguitem ^ursmm, der^nno is6i. als Präsident deshohen Raths in den Niederlandenverstorben, und ein berühmter fceuzgewesen. Seine beyde Söhne Lsroluzund ^.rnolciux (welcher letztere diePräsidenten- Charge zu Gravenhaagbesessen,) haben diese Linie in den Nie-Verlanden beschlossen, nachdem sie un-verheyrathet gestorben.
Vorgedachter der kleine-
re, ließ sich zu Amsterdam nieder.Sein !Sohn gleiches Nahmens derAmsterdamer beygenahmt, ist ^rmo1570. im 7 5. Jahre seines Alters alsProfessor furis zu Jngolstadk ver-storben; dergleichen Amt auch seinedrey Söhne, George der^o. 1585.4Z «Jahr alt, Caspar der^o. 157z.alt Z5.Jahr,und I^Iicolauz der^o.1596. alt 49. Jahr verstorben, da-selbst bedienet und vortrefliche Juri-sien gewesen,der letzte so sich durch seineSchrifften berühmt gemacht, hat sei-ne Linie mit folgenden Söhnen fort-gesetzet: Hauptmannenzu Neumarck in der Ober-Pfaltz.^lisolu, der keifotzls fun« herausgegeben. Alberten, anfangs pro-
fessore