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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
351-352
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55l Düringen.

len Streitigkeiten zum Groß-Priorin Böhmen von« Pabste ernennet/und Jahres draufvom Kayser cou.Lrmiret.

Düringen, Thüringen.

Diese alte Adeliche Familie imHcrtzogthum Bremen, ist zu unter-scheiden von dem AdelichenGeschlech-tevon Dornigen in Meisten, derenAdel-BriessinLünigsReichs-ArcKivzu finden, und von welcher inAnauts/^o^omo zu lesen. Ahr

Stamm-Haust Düringen ist in demKirchspiele Lockstede an der Lune gele-gen. Zu erst führet MushardDietrichen an, der ^nnu i i44.ünn.ret.^, i ^79. hatNicolauö einen Ertz-Bischöflichen Brief, als Zeuge unter-schrieben. ^rino 1601. war ArpoErtz-Bischöflicher Land-Drost; des-sen Sohn, Melchior, hat die (Ksrgeeines Präsidenten der BremischenRitterschafft erhalten. Christoph,Schwedischer Land - Rath, hinrerliestArpen, Land-Rath des HertzogthumsBremen; dieser aber Arpen den jun-gem, Schwedischen Obrist- Wacht-meister und Erb - Richter der Burg-Manner zu.Horneburg. Otto, wei-cher seine Linie in dem Kedinger-Landefortgepflanzet, war ^0 1600. Dom-Herr zu Hamburg; besten Soyn,Nahmens Dietrich, Schwedischer O-brister und Commendanr zu Stade,ist^nno 1668.mit todeabgegangen,und hat 2 Söhne nachgelassen; vonwelchen einer vermuthlich derjenigeSchwedische Obrist-Lieulenanc gewe-sen, welcher seinen König ^»»01714.aus Orient nach Stralsund begleuet,und gleich nach seiner Ankunssr soll ge-storben seyn.AA//^^,

Dückheri Z52

Dückher von Haßlau.

Dieser ansehnlichen Adelichen undnunmehr» Freyherrlichen Familie inBayern Stamm-Reihe fanget Sei-fort in der Ahnen-Tafel derselbenmit Friedrichen von Dückher zuPaisther an, der ein Vater wordenIohannis Dückher von Haßlau undPallüber, welcher sich mit Mechtildvon Löwenwolde, einer Lieflandischenvon Adel, verheyrathet, und mit ihrEberhardten Dückher von Haßlau,Fieffhausen und Hauspett gezeuget,der sich in Königliche SchwedischeDiensie begeben, und ebenfalls eineLtefländische vonAdelCunigunden vonUxkül zu Riesenberg zur Gemahlingehabt; dessen Sohn, Johann, derdie vaterlichen Güther ererbet, hat an-fangs an Hertzog Ottens zu Braun-schweig, und hernach an Ertz-Hertzogs/ylaximillsru Hos in Tyroi in Dien-sten gestanden, und ist ein Vater wor-den Frantz DückherS FreyherrnSvon Haßlau zu Urstein und WtnckelFürstl. Saltzburgischen Hof - undCammer - Raths, und Pflegers zuGiannegg, derKo. ,666. einGaly-buvglsches herausgege-

ben, weiches, weil es von dem Hof-Buchdrucker IohannBaptista May-ern verleget worden, auch demselbenvon vielen zugeschrieben wird; Ermeldet in der Vorrede gedachtenBuchs, daß seine Vor-Eltern in demErtz-StiffteCölln gewöhnet, und ei-nige seines Geschlechts sich vorzeitenm Wesrphalen, und von dar in Lieflandniedergelassen haben. Sein SohnErtz-Bischöflich-Saltz-burgtscher CammewHerr, geheimderRath, Hof-Marschall, Vicc-Cam-mer-Prasldent,mid General-Steuer«