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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
237-238
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2Z? Callenberg.

heim,im Vißthum Speyer. 2) Dä-mmn Casimirn, Coniturn zu Aachen,Oboisten und Conimendanten desHoch - Teutschmeisterischen Negi-menls,der^nno 1717. zumKayser-lichen General-Wachtmeister erfah-ret worden,aber noch in selbigem Jah-re vor Belgrad in Ungarn sein Lebeneingebüßet. z) Wolff Eberhardten,Chur - Pfältzischen Hof - Rath; und4) Frantz Anton, Chur-MayntzischenObristen. ^Vnno 1710. KmirteFrie-drich Dietrich als Chur-Mayntzifchergeheimder Rath/Vizdum zu Mayntz,und vircÄor derReichö-freycn Rhei-nischen Ritterschasst, ein Vater Jo-hann Friedrichs, der bey der Kayserli-chen Crönung ^0.1711. ist zum Rittergeschlagen worden ; Er war in derOrdnung der erste, weil diese Familie,vermöge eines alten llr-vilegii, die er-ste Stelle bey dieser Solennität hat.Humbeache vom Rhein. Adel,7^5. /e-7. Spangen!). A0elsp.

Callcnberg, vorzeiten Kah-lenberg.

Von dieserFamilie llanretheutzuTage eine Linie in der Nieder-Lausitzausdcm Guthe <Aellnsdorfst in derHerrschafft Pforten unweit Moskagelegen, wie Grösste berichtet undhinzu setzet, daß sie nur den Adel-Stand führe. Eine andere Linie, soheut zu Tage den Graflichen Chara-cter besitzet, blühet in der Ober-Lausitzaus vorgedachten Schlöffe, Stadk-lein und Herrschafft LNoska. IhrStamm-Schloß Callenberg liegtin Westphalen bey Warburg an denHeßischen Gräntzen, und meldet man,daß selbiges einer von den vier Rittern

Callenberg. 238

erbauet, welche Kayser Oroli» d/la-Knunlebst einem Grafen vonOettin-gen^nno 804. nach Warburg gese-tzet, um die Einwohner von fernermGötzen-Dienste abzuhalten.meldetin der Marck- Chron./^ 75.daß, als Kayser b^enricu; dio

Wenden aus derStadt Brandenburgvertrieben,einige von diesemGeschlech-te sich daselbst niedergelassen. Gallevon Callcnberg hak109z. demZuge wieder dieSaracenen mir beyge-wohnet.Petrus undAlbertus vonCal-lenbcrg werden in einem OiplommsKaysers k.uäolpfi I. vom Austandedes Klosters zu Altcnburg ^nno 1:90gegeben, und in 60/^^

/?. ^0/. zu lesen,benennet. WolssundFrick werden von /eo. izy2.

in de r S. Georgen-Gesellschasst mitgezehlet. Conrad ist zu Ende desI2tcn 8ecull Dom-Herr zu Pader-born gewesen. Wolff befand sichä nno igaz mit auf dem LonciliozuCostnitz. Ums Jahr 1490. besaßIobst die Lkargs eines SpanischenObristens und Land-Drostens imSttfftePaderborn. AchimvonCa-lenberg ist^rm o 1492. mit in der Be-lagerung vor Vrauuschweig gewesen,wie solches Reinmann6^5^/. />. 52. anführet. Friedrichvon Calenberg, ein Heßischer vsnA-deh ward ^nnc» 154z. als Abgesand-ter an Chur-Trier geschickt, wie solchesGeckendorfffin ^7?- mit an-gemercket. Otto Heinrich war umdiese Zeit Ritter des Teutschen Or-dens, ^mimkracor der Land-Com»turey Lucklum, Oommenclscor zuWettingen und Dehnitz, wie auchHeßischer Obrist - Lieutenant. Hei-denreich von Callcnberg auf Nlerte-singen und Mottwüstcn, Heffn-Cas.

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