4 ? Bartensleben.
tzog Heinrich zog er ä n. 117c?. in dasgelobte Land, und starb ^n. >206. Vonseinen 4. Söhnen/darunter Friedrich^n. 12Z7, Bischofs zu Schwerin wor-den/ hat Heinrich, Grafzu Schwerindas Geschlecht fortgepflanzet/ dieserthat ein Gelübde/ ins gelobte Land zureisen; damit nun unterdessen sein Landund Gemahlin in Sicherheit seynmöchten/ vertrauete er solche dem Kö-nig >Vsläemzro II. in Dennemarckan; Allein ^/slcismsruz mißbrauchtedie Gemahlin schandlich. Als nunder Grase von Schwerin/aus dem ge-lobten Lande wieder zurück gekommen,stellete er stch/mit König ^aläemzrogar wohl zufrieden zu seyn, kam zu sel-bigem aufeineInsul, welche einige Ly-tha nennen, und ohnweit derInsulFühnen lieget, mit einem Schiffe, rit-te mit ihm auf die Jagt, und machtealso den König gantz sicher. Allein,nachdem er einsmahls ermüdet aus ei-ner Schlacht zurücke kam, begab erstch in ein nicht weit von dem Hafen ge-legenes Hauß, die Mahlzeit zn neh-men,als er sich nun nebst seinem Sohnund Bedienten etwas betruncken, ließGraf bleinricuz, da alles in dem gro-ssen Schlaffwar, den König nebst sei-nem Sohne binden, auf sein Schiffbringen, und nach Schwerin überfüh-ren, von bannen er ihn nachDanne-berg soll gesanglich gesetzet, und nichteher erlassen haben, biß der König ihm45000. Marcklöthiges Silbers erle-get,und sonsten harte Lonäicionez ein-gegangen. Von seinen Enckeln istJohann,als Ertz-Bischoss zu Rigaizoo. verstorben, Graf Helmold aberhat seinen Stam biß ins z teGlied fort-gesetzet/da Otto genannt Rose der letzteGraf von Schwerin,>z5^todcs verbli-chen» Es hatte aber abgedachter Gün-
Barut h. Vassewitz.' 50
tzel noch einen Bruder Hermann vonBartensleben, welcher sich 1217.mit des letzten Grafenö zu Osterburgund Altenhausen Tochter vermahlet,und dahero diese Güter an sein Ge-schlecht gebracht.Es stammen alle heutzuTage lebende von Bartensleben vonihm ab, wie in BehrensSteinber-
gistHe /. /s. AU sehen»Baruth.
Diese adeliche Familie lloi-iret inSchlesien,allwo sie nach BerichtimOelßnischenFürstenthum ihren al-ten Ritter-Sitz Bresewitz hat. IhrStamm-Hauß mag das in der Ober-Lausitz unweit Bautzen gelegeneSchloß, Baruth seyn; gleichwie voralters in selbiger Gegend die Herrenvon Baruth gewohnet, von welchenLrun0,der beym Spangenberg we-gen seiner Gelehrsamkeit gerühmckwird, Hnno 1209. die BischöffticheWürde zu Meiffen besessen. Hilde-debrand von Baruth, wird in einemKauff-Briefe desAbks zu Zell, Hnno1216. als Zeuge angeführet, wie in
sehen. Wentzcl von Baruth, wirdbeym zuerst als Fürstlicher Re-gierungs Rath zuBrieg ^.n.1624 an-geführet. Nachgehends haben Diet-rich ums Jahr 16Z7. und JohannWentzel auf Kritschen, 1670. alsLandes-Aeltesten imFürstenthumOelßüoriret. SchlossAdel-Spiegel.
Bassewitz.
Von dieser ansehnlichen adclichenFamilie in Nieder-Sachsen findetman zuerst Johannen aufgezeichnet,welcher unter die Bischöffe zu Bran-denburg ^0.14:1 gezehlct wird. Jo-V 5 achiin